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Bilanz nach einem Jahr DSGVO

Die EU-Datenschutzgrundverordnung gilt seit dem 25. Mai 2018. Seitdem gehen Unternehmen hohe Risiken ein, wenn sie den E-Mail-Schutz vernachlässigen. Das hat beispielsweise bei totemo im Jahr 2018 vermehrt zu Anfragen nach E-Mail-Verschlüsselung geführt – und flaute erst gegen Ende des Jahres merklich ab. Rund um das Jubiläum der DSGVO häufen sich die Anfragen wieder. Dabei fällt auf, dass die Aufträge nun eher aus anderen Branchen als früher kommen. Seit vergangenem Mai interessieren sich verstärkt Unternehmen aus der Retail- und Lebensmittel-Branche für konforme Lösungen. Betriebe aus traditionell stark regulierten Branchen wie Banken und Versicherungen sowie Pharmaunternehmen verwenden dagegen schon länger entsprechende Lösungen.

Im vergangenen Jahr haben auch überdurchschnittlich viele kleinere und mittlere Unternehmen Lösungen für sichere Kommunikation nachgefragt. Darunter insbesondere sogenannte Berufsgeheimnisträger wie Notare und Ärzte. Dabei handelt es sich oft um Kleinstunternehmen mit maximal zehn Mitarbeitern, die neben der DSGVO einen weiteren Grund haben, sich für E-Mail-Verschlüsselung zu interessieren: Der sächsische Datenschutzbeauftragte Andreas Schurig ist der Meinung, dass für Berufsgeheimnisträger E-Mail-Verschlüsselung obligatorisch sei, da ansonsten ein Verstoß gegen § 203 Strafgesetzbuch (Verschwiegenheitspflicht) vorliege.

Neben diesen Berufsgeheimnisträgern wenden sich auch auffällig viele andere kleine bis mittelgroße Unternehmen an Anbieter wie totemo. Diese werden aber nicht so sehr von gesetzlichen Vorschriften getrieben, als vielmehr von ihren Kunden: Große Konzerne fordern von ihren Zulieferern, dass der Austausch bestimmter Informationen nur noch verschlüsselt stattfindet. So bringen etwa die großen Handelsketten Lebensmittelhersteller dazu, E-Mails zu verschlüsseln.

Dennoch besteht weiterhin auch Nachfrage aus großen Unternehmen und Betrieben aus stark regulierten Branchen. Viele nutzen bereits E-Mail-Verschlüsselung, suchen nun aber nach Lösungen mit mehr Funktionalitäten, die alle Anwendungsszenarien abdecken, um die Vorgaben der DSGVO wirklich vollständig zu erfüllen.

„Zudem sehen wir seit Mai 2018, dass zunehmend neue Anbieter sicherer Kommunikationsmittel auf den Markt kommen“, so Marcel Mock, CTO bei totemo ag. „Häufig handelt es sich dabei aber um Insellösungen mit geringer Verbreitung, was ihre tatsächliche Verwendbarkeit im Geschäftsbereich hemmt. Im Gegensatz dazu ist die E-Mail bereits seit Jahren das universelle Kommunikationsmittel, weswegen totemo sich darauf spezialisiert hat, diese anwenderfreundlich abzusichern.“

 MarcelMock-Totemo

Marcel Mock, CTO, totemo ag

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(Foto: MK-Photo/Fotolia)

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