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Tipps für Sicherheit in der Business-Telefonie

Auch wenn heute die meisten Nutzer von Businesstelefonen wissen, dass ihre Stimme „over IP“ transportiert wird, ist den wenigsten klar, was das im Einzelnen heißt – und worauf es dabei ankommt.

Während viele Privatnutzer sich noch auf offene Internetplattformen begeben, um für kein oder ein sehr schmales Budget mit Freunden und Verwandten zu telefonieren, ist das im professionellen Bereich zu Recht verpönt. Denn: Hier hat die Datensicherheit oberste Priorität, um Schäden vom Unternehmen wirksam abzuwenden.

Anbieter von offenen Internetplattformen übernehmen in der Regel keine Garantie für die Sicherheit der übermittelten Daten – Gespräche und potenziell sensible Daten können so von Dritten abgehört oder abgefischt werden. Der Grund: Die Sprachübermittlung nutzt dieselben Kanäle wie die restlichen Daten im Haus beziehungsweise im Unternehmen. Im schlimmsten Fall können Datendiebe so auf das gesamte Netzwerk einer Firma zugreifen. Vor einigen Jahren erschütterte ein Fall die Medien, in dem ein Konferenztelefon so manipuliert wurde, dass es unbemerkt Mitschnitte von internen Gesprächen übertrug. Ein millionenschwerer Schaden wurde nur knapp abgewendet.

Einer aktuellen Studie zufolge ist deutschen Unternehmen im Jahr 2018 durch solche und ähnliche Cyberangriffe ein Schaden von durchschnittlich 13 Millionen US-Dollar entstanden – ein Wert, der sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt hat (Quelle: Accenture, 2019). Diese Entwicklung zeigt eindrücklich, dass die Sicherheit im IT-Bereich ein Thema von wachsender Relevanz für deutsche Unternehmen darstellt und daher groß geschrieben werden sollte.

Was können Unternehmen tun, um derartigen Vorfällen zumindest weitestgehend vorzubeugen? Der VoIP-Pionier Snom empfiehlt dazu im Wesentlichen drei zentrale Punkte zu beachten:

1. Die eingesetzte Telefonanlage und die Telefone sollten die aktuellen Sicherheitsstandards und -protokolle nutzen (SRTP, TLS, HTTPS, TFTP). Das sind Protokolle, die eine höchstmögliche Verschlüsselung der Daten garantieren.
2. Die kundenbezogenen Daten sollten in datenschutzsensiblen Ländern wie Deutschland gespeichert werden.
3. Alle Telefone sollten zwingend mit Passwörtern geschützt werden, um das einfache Hacken anhand der leicht reproduzierbaren Betriebseinstellungen zu vermeiden.

Einschlägige Anbieter legen mit ihren Telefonen großen Wert auf Sicherheit – von der Datenspeicherung aller kundenrelevanten Daten auf abgesicherten Rechnern in Deutschland bis hin zur Eingabepflicht des Passworts. Wichtig ist auch, dass nur Protokolle verwendet werden, die dem aktuellen Standard entsprechen. Sprache und Daten gehören schon lange zusammen. Wie das gesprochene Wort sollten die Inhalte jedoch wirklich nur beim gewünschten Adressaten ankommen.

Das Snom D717 bietet einen kostengünstigen Einstieg in die professionelle Welt der VoIP-Telefonie.

Quelle: Snom

 

Foto: Pixabay

 

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