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Security-as-a-Service boomt

Cloud-basierte Sicherheitslösungen helfen Unternehmen, mit sich ändernden Marktbedingungen, steigenden Kosten und fehlendem Cybersecurity-Personal Schritt zu halten.

Bis zum Jahr 2021 werden mehr als 70 Prozent der Unternehmen Security-as-a-Service (SECaaS) nutzen und ihre Sicherheitslösungen damit größtenteils aus der Cloud beziehen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Thycotic auf der diesjährigen European Identity Cloud Conference in München. Als Grund für den Umstieg auf Cloud-basierte Sicherheitstools nannten die befragten Cybersecurity-Entscheider und Technologie-Experten unter anderem geringere Kosten, größere Flexibilität und die Möglichkeit, fehlende Personalressourcen zu kompensieren.

SECaaS senkt Betriebs- und Wartungskosten

52 Prozent der befragten Unternehmen nutzen bereits heute Sicherheitstechnologien als Cloud-Service, weitere 12 Prozent planen dies in den nächsten 12 Monaten. Dabei geht es vor allem darum, die Kosten zu senken. SECaaS-Lösungen zeichnen sich in der Regel durch eine flexible Kostenstruktur aus, da hier Ressourcen im Sinne eines Pay-to-Use-Service lediglich gemietet werden. Da Installations-, Wartungs-, Upgrade- oder Abschreibungskosten wegfallen, können sowohl Vorabinvestitionen als auch langfristige Kosten deutlich reduziert werden. 88 Prozent der befragten EIC-Besucher stimmen zu, dass SECaaS die Betriebs- und Wartungskosten nachhaltig senkt.

Als weitere Vorteile werden unter anderem eine beschleunigte Bereitstellung von IT-Services (87 Prozent) und eine größere Flexibilität bei der Reaktion auf veränderte Marktbedingungen (85 Prozent) genannt. Im Vergleich zu On-Premises-Lösungen hält der Großteil der Befragten Cloud-Lösungen für benutzerfreundlicher (75 Prozent) und ausfallsicherer (68 Prozent).

MSSPs entschärfen Fachkräftemangel

Um den zunehmenden Mangel an technischen Ressourcen und fachlichem Knowhow bewältigen zu können, beziehen Unternehmen SECaaS-Lösungen zudem immer öfter über Managed Security Service Provider (MSSPs). Auf diese Weise profitieren sie von der Sicherheits-Expertise eines erfahrenen Dienstleisters und konzentriertem Sicherheitswissen, wie 90 Prozent der Befragten bestätigen. 23 Prozent arbeiten derzeit mit MSSPs zusammen oder planen eine Zusammenarbeit in den nächsten 12 Monaten. Weitere 31 Prozent erwägen eine Zusammenarbeit in der nahen Zukunft.

Laut der befragten EIC-Teilnehmer beziehen Unternehmen am häufigsten Privileged Account Management, beziehungsweise IAM (44 Prozent) als SECaaS, gefolgt von Endpoint Security (36 Prozent) und Application Security (33 Prozent). Der komplette Thycotic-Report „Security-as-a-Service on the Rise“ kann hier heruntergeladen werden.

 

 Thycotic

Bis zum Jahr 2021 werden mehr als 70 Prozent der Unternehmen Security-as-a-Service (SECaaS) nutzen und ihre Sicherheitslösungen damit größtenteils aus der Cloud beziehen.

Quelle: Thycotic
(Titelbild: MK-Photo/Fotolia)

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