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Safer Internet Day 2020: Verantwortungsbewusst im Internet surfen

Smartphones sind alltäglicher Bestandteil unserer Kommunikation. Nicht nur Erwachsene sind Gefahren wie Datenklau, Identitätsdiebstahl oder Cybermobbing ausgesetzt. Insbesondere Kinder und Jugendliche wissen oft nicht, welche Risiken Onliner beachten müssen. Der diesjährige Safer Internet Day am 11. Februar steht unter dem Motto „Together for a better Internet“ und macht weltweit durch Aktionen, auch bei Kindern und Jugendlichen, auf das Thema IT-Sicherheit aufmerksam. 

In einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom zum Besitz von Smartphones bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland wird deutlich: Bereits ein Drittel (33 Prozent) der 8-9 Jährigen, schon drei Viertel (75 Prozent) der 10-11 Jährigen und nahezu alle Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren (etwa 95 Prozent) haben ein Smartphone. Die Verwendung des Handys ist dabei vielfältig und reicht vom Musikhören über Videos schauen, Spiele spielen, bis hin zum Gebrauch von Messenger-Diensten. Der Bochumer IT-Sicherheit-Spezialist G DATA CyberDefense gibt anlässlich des europäischen Aktionstags Tipps für eine sichere Internetnutzung.

Schutz durch Security Software:

Eine umfassende Sicherheitslösung mit einem leistungsfähigen Echtzeitschutz gehört zur Grundausstattung jedes Computers, Smartphones und Tablets. Besonders gut geschützt sind Anwender mit den G DATA Sicherheitslösungen mit DeepRay-Technologie. Sie sorgt mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz für einen noch besseren Schutz vor schädlichen Prozessen. Die neue verhaltensbasierte Erkennungstechnologie BEAST schützt vor neuer und bisher unbekannter Schadsoftware.

Updates regelmäßig aufspielen:

Die installierte Software auf dem Computer, Smartphone oder Tablet sollte immer auf dem aktuellsten Stand sein. Updates schließen Sicherheitslücken und machen Cyberattacken schwieriger.

Sichere Passwörter:

Nur ein einziges Passwort für alle Konten zu benutzen, bringt massive Sicherheitsrisiken mit sich. Passwörter wie „fussball1234“ oder „passwort+“ lassen sich außerdem leicht durch ausprobieren erraten. Grundsätzlich sollte deshalb eine Passphrase verwendet werden, die in keinem Wörterbuch zu finden aber gleichzeitig gut zu merken ist. Auch eine ausreichende Länge – mindestens 12, besser sind 15 bis 20 Zeichen – sowie Kombinationen aus Sonderzeichen und Zahlen sind zu empfehlen. Ein Passwortmanager kann dabei helfen unterschiedliche und komplexe Passwörter sicher aufzubewahren.

Kinder sicher im Netz:

Eltern sollten ihren Kindern einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet beibringen. Eine Kindersicherung unterstützt sie dabei und verhindert, dass der Nachwuchs Internetseiten über Drogen, Gewalt und Pornografie aufrufen kann.

Vorsicht mit vertraulichen Daten:

Nutzer sollten mit vertraulichen Daten vorsichtig sein und nicht zu viel von sich preisgeben. Insbesondere private Informationen, wie die Postadresse oder Handynummer, sollten nicht öffentlich einsehbar sein.

Nicht jeder Social-Media-Nutzer ist ein Freund:

Anwender von sozialen Netzwerken erhalten oft Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen. Kontaktwünsche sollten nur bestätigt werden, wenn der Nutzer wirklich bekannt und im besten Fall auch ein Freund ist.

QR Code Scanner nutzen:

Immer öfter werden QR-Codes eingesetzt. Sie sind praktisch, können aber auch gefährlich sein, da der Inhalt der Seite nicht erkennbar ist. Mit Hilfe bestimmter QR Code Scanner kann geprüft werden, ob der Code unbedenklich ist. Sollte dies nicht der Fall sein, erhält der Nutzer eine Warnung.

Achtung bei Spielen auf dem Handy:

Free-to-play-Spiele erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Daten werden gesammelt und Zusatzkäufe angeboten. Auch „Fake Spiele“ sind heikel, da im Hintergrund weitere Apps geladen werden und Schad- oder Spionagesoftware installiert werden kann. Kinder und Jugendliche sollten unbedingt über die Gefahren aufgeklärt werden. Eltern können mit Hilfe einer Kindersicherung im Play Store dafür sorgen, dass ein Filter bedenkliche Inhalte nicht anzeigt.

Weitere Sicherheitstipps gibt es online auf dem G DATA Blog zum Safer Internet Day.

 

Teaserbild: Pixabay