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Absicherung von Industrieanlagen

Mit der zunehmenden Verbreitung moderner Produktionsmethoden werden immer mehr erfolgskritische Anlagen
vernetzt. Einige davon sind Legacy-Systeme, die nicht auf eine Netzwerkanbindung ausgelegt sind und
deshalb keine Sicherheitsfunktionen mitbringen. Zudem ist es in vielen Fällen schwierig, Patches oder Updates zu
installieren. Diese Systeme sind deshalb anfällig, sowohl für zielgerichtete Bedrohungen als auch für "versehentliche“ Angriffe wie WannaCry und NotPetya, die im vergangenen Jahr Schäden in Milliardenhöhe verursachten. Zudem verhindern weder Perimeter-basierte Firewalls noch ICS-Detection- oder OT-Asset-Management-Tools laterale Bewegungen und interne Infektionen innerhalb eines Netzwerks. Eine Perimeter-Firewall reicht nicht aus, wenn infizierte Geräte, wie USB-Laufwerke oder Laptops, angeschlossen werden und Malware verbreiten können.

Um Industrieumgebungen dennoch sicherer zu machen, haben Trend Micro und Moxa auf der Hannover Messe die erste gemeinsam entwickelte Sicherheitslösung ihres Joint Ventures TXOne Networks vorgestellt. Das neue industrielle Intrusion-Prevention-System (IPS), das sich aktuell im Beta-Status befindet, soll weitverbreiteteExploits entdecken und blockieren und Whitelisting für OT-Umgebungen (Operational Technology/ Betriebstechnik) bieten. Das Protokoll-Whitelisting soll insbesondere die relativ schwache Authentifizierung bei Industrieanlagen absichern. 

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