Kundenservice Veranstaltungen: 02234-9894940
Kundenservice Bücher: 089-21837921
Aboservice Zeitschriften: 089-21837110

Datenschutz- und Sicherheitsrisiken durch zivile Drohnen begegnen

Kaspersky hat eine neue Lösung entwickelt, mit der Unternehmen und Grundstückseigentümer sich und ihre Grundstücke vor unautorisierten Flügen durch zivile Drohnen schützen können. Kaspersky Antidrone ist laut Hersteller in der Lage, unbemannte Flugobjekte automatisch zu sichten, zu identifizieren und am Eindringen in gesperrte Bereiche zu hindern. Die Antidrone-Software könne verschiedene, von Partnern zugelieferte Hardware-Module miteinander koordinieren und Drohnen von anderen Objekten am Himmel unterscheiden. Dazu nutzt das Haupterkennungsmodul Videokameras in Kombination mit Radar, LIDAR und akustische Sensoren. Hinzu kommt die Verwendung eines Laser-Scanners zur Ortung der Position der Drohne - eine Technik, die erstmals zu diesem Zweck eingesetzt wurde.

Zeigt sich ein bewegtes Objekt am Himmel, werden dessen Koordinaten an einen speziell dafür vorgesehenen Server übermittelt, welcher sie an eine Spezialeinheit weiter gibt. Diese dreht sich passend zu den Daten des Haupterkennungsmoduls in Richtung des Objekts, verfolgt es und macht mit einer Videokamera Bilder in Nahaufnahme. Die Bilder werden zeitgleich von einem neuronalen Netzwerk analysiert, das auf die Unterscheidung von Drohnen gegenüber anderen Flugobjekten spezialisiert ist. Handelt es sich tatsächlich um eine Drohne, veranlasst der Server eine Störung in der Kommunikation zwischen dem Flugobjekt und seiner Kontrolleinheit. Die Drohne kehrt dann entweder an ihren Startpunkt zurück oder landet an der Stelle, wo das Signal zur Kontrolleinheit unterbrochen wurde. Auf diese Weise wird die Drohne bei der Abwehr weder berührt noch beschädigt.

Passende Artikel
Zeitschrift IT-SICHERHEIT
98,00 €

Preis für Jahresabonnement Inland