Home » News » Cybersecurity » OT- und IoT-Bereich verstärkt im Visier von Cyberkriminellen

OT- und IoT-Bereich verstärkt im Visier von Cyberkriminellen

Wie schon 2021 prognostiziert, ist derzeit ein deutlicher Anstieg der Zahl kritischer OT-Schwachstellen (Operational Technology) zu verzeichnen, die von Cyberkriminellen für Angriffe auf Unternehmensnetzwerke ausgenutzt werden können. Das meldet die US-Behörde für Cybersicherheit und Infrastruktursicherheit (CISA). Unternehmen sollten schnellstmöglich mit Sicherungsmaßnahmen beginnen.

1 Min. Lesezeit
Abstraktes Bild mit leuchtend roten und blauen Lichtern, die zur Mitte hin strömen. Sie erinnern an Datenströme im OT- und IoT-Bereich und erzeugen einen Tunneleffekt. Die Lichter kontrastieren mit dem dunklen Hintergrund und verdeutlichen, wie diese Bereiche zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen geraten.
Foto: ©AdobeStock/Quardia Inc.

So langsam dämmert es Unternehmen, dass OT- und IoT- (Internet der Dinge) Sicherheit genauso wichtig sind, wie der Schutz ihrer IT- und Cloud-Infrastrukturen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2022 führte der Fertigungssektor die Liste der von der CISA veröffentlichten ICS (Industrial Control System)-Hinweise mit 181 gemeldeten Schwachstellen an, gefolgt vom Energiesektor mit 65 gemeldeten Schwachstellen.

„Es ist wahrscheinlich, dass OT und IoT auch im Jahr 2023 ein wichtiges Ziel für Cyberkriminelle sein werden, wobei kritische Infrastrukturen und das verarbeitende Gewerbe sowie das Gesundheitswesen und medizinische Geräte im Vordergrund der Angriffe stehen werden“, so Paul Baird, Chief Technical Security Officer (UK and North EMEA) Qualys. „Diese Sektoren bieten Cyberkriminellen wertvolle und lohnende Möglichkeiten, die entweder durch finanziellen Gewinn oder den Wunsch, weitreichende Störungen zu verursachen, motiviert sind.

Unternehmen empfiehlt er dringend, proaktive Maßnahmen zur Sicherung ihrer OT- und IoT-Systeme zu ergreifen. „Dazu gehören das regelmäßige Patchen und Aktualisieren von Software, die Durchführung regelmäßiger Sicherheitsbewertungen und die Implementierung robuster Sicherheitsprotokolle und -richtlinien zum Schutz vor potenziellen Cyberbedrohungen. Durch diese proaktiven Schritte können Unternehmen ihre Abläufe schützen und das Risiko eines erfolgreichen Cyberangriffs verringern.“

 

Newsletter Abonnieren

Abonnieren Sie jetzt IT-SICHERHEIT News und erhalten Sie alle 14 Tage aktuelle News, Fachbeiträge, exklusive Einladungen zu kostenlosen Webinaren und hilfreiche Downloads.

Andere interessante News

Digitale Souveränität Schweiz

Digitale Souveränität – warum die Schweiz neue Wege bei der Datenarchivierung geht

Die Schweiz stellt die Cloud-Strategien ihrer Behörden infrage. Der Vorstoß der Datenschützer bringt Bewegung in eine zentrale Debatte: Wie gelingt digitale Souveränität, wenn Hype...

Cybersecurity-Fundament

Cybersicherheit zuerst – warum der Deutschland-Stack ein Sicherheitsfundament braucht

Der Deutschland-Stack soll die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung stärken. Doch ohne eine Cybersicherheitsarchitektur, die als tragender Grundpfeiler gedacht ist, bl...

Cybersecurity-Bedrohung

Arkanix-Stealer im Fokus: Neue Malware zielt auf schnelle Geldgewinne

Warnung vor einer neuen Stealer-Malware namens Arkanix, die über Discord und einschlägige Foren verbreitet wird: Der Schadcode ist auf rasche finanzielle Gewinne ausgerichtet und s...