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Gesundheitswesen:: Studie zeigt höchste Ransomware-Betroffenheit im vergangenen Jahr

Eine neue Studie verdeutlicht einen alarmierenden Anstieg von Ransomware-Angriffen im Gesundheitswesen. 45 Prozent der Befragten aus dieser Branche berichten von Angriffen in den letzten 12 Monaten. Noch besorgniserregender ist, dass zwei von drei Einrichtungen Lösegelder zahlten, um ihre Systeme wiederherzustellen.

1 Min. Lesezeit
Illustration eines Krankenhauses mit medizinischen Akten in Wolken darüber und einer Figur in Kapuzenjacke mit Laptop. Umgeben von einem roten Kreis unterstreicht die Figur die Cybersicherheitsbedrohungen im Gesundheitswesen, die durch die höchsten Ransomware-Vorfälle des letzten Jahres hervorgehoben wurden. Eine Palme und grüne Felder zieren den Vordergrund.
Foto: ©AdobeStock/Jaiz-Anuar

Zusätzlich offenbart die Untersuchung, dass 82 Prozent der IT-Abteilungen im Gesundheitswesen keinen aktuellen Disaster-Recovery-Plan haben.

Der Sicherheitsanbieter Arcserve hat die Ergebnisse seiner jährlichen internationalen Studie veröffentlicht, die sich auf den Datenschutz, die Datenwiederherstellung und den Schutz vor Ransomware-Angriffen im Gesundheitssektor konzentriert. Die Untersuchung zeigt, dass im Gesundheitswesen falsche Vorstellungen über den Schutz vor Cyberangriffen und die Sicherung sowie Wiederherstellung von Daten im Notfall herrschen.

Die Schlüsselergebnisse der Studie sind alarmierend:

Ransomware-Häufigkeit:

Das Gesundheitswesen war im Vergleich zu anderen Branchen am stärksten von Ransomware-Angriffen betroffen, mit 45 Prozent der Befragten, die in den letzten 12 Monaten eine Attacke erlitten.

Auswirkungen:

Hohe Lösegeldforderungen ohne Gewährleistung für eine erfolgreiche Wiederherstellung, wobei 83 Prozent der Forderungen zwischen 100.000 und 1 Million US-Dollar lagen. Insgesamt zahlten 67 Prozent der Betroffenen Lösegelder, während 45 Prozent ihre Daten nicht vollständig wiederherstellen konnten.

Die Studie deckt auch klare Schwächen in der Prävention auf:

  • 82 Prozent der IT-Abteilungen im Gesundheitswesen haben keinen aktuellen Disaster-Recovery-Plan.
  • Fast 75 Prozent glauben fälschlicherweise, dass in der öffentlichen Cloud gesicherte Daten sicherer sind als lokal gespeicherte Daten.
  • Über 50 Prozent nehmen irrtümlich an, dass Cloud-Anbieter für die Wiederherstellung ihrer Daten verantwortlich sind.

Vitali Edrenkine, Chief Marketing Officer bei Arcserve, betont die dringende Notwendigkeit, die Resilienz gegenüber Ransomware zu stärken. Er schlägt einen transformativen Unified-Data-Resilience-Ansatz vor, um die Abwehrkräfte zu verbessern und Einrichtungen im Gesundheitswesen besser auf bösartige Angriffe vorzubereiten. Edrenkine betont, dass eine robuste Backup- und Disaster-Recovery-Strategie entscheidend ist, um sich effektiv gegen Cyberbedrohungen zu verteidigen.

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