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BMI und BSI starten Informations- und Sensibilisierungskampagne zur IT-Sicherheit

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben ihre auf zwei Jahre angelegte Informations- und Sensibilisierungskampagne zur IT-Sicherheit für Verbraucherinnen und Verbraucher gestartet. 

Ziel der mehrstufigen Kampagne ist es, das Bewusstsein für die Gefahren im Netz zu erhöhen und zugleich Wege aufzuzeigen, wie sich jeder Einzelne effektiv schützen kann. Dr. Markus Richter, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik: „Um ein hohes Niveau von IT-Sicherheit in Deutschland zu gewährleisten, brauchen wir die Mitarbeit jeder und jedes Einzelnen. Nicht jedem ist bewusst, welche konkreten Risiken in sozialen Netzwerken und beim Online-Shopping bestehen und welche Schäden, sei es finanzieller Art oder schlicht durch Bekanntwerden persönlicher Daten, entstehen können. Die Menschen müssen erkennen können, dass sie betroffen sind, wo sie betroffen sind und wie sie sich schützen können. Dabei wollen wir ihnen mit unserer Informations- und Sensibilisierungskampagne helfen.“ 

Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik: „Wir leben in einer digitalen Welt, in der Angreifer erst einmal unsichtbar sind und dann großen Schaden anrichten können. Als Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes wollen wir aber nicht nur warnen, sondern Sie dabei unterstützen, Ihre digitale Tür fest vor Einbrechern zu sichern. Um Ihren digitalen Alltag sicherer zu machen, müssen Sie nicht IT-Spezialistin oder -Spezialist sein. Auf www.einfachaBSIchern.de greifen wir Themen auf, die alle kennen; zum Beispiel Mobiles Banking und Online-Shopping, sichere E-Mail-Kommunikation oder auch der Schutz von Notebooks oder Smartphone. Digitalisierung geht nur mit Informationssicherheit. Machen Sie Ihre digitale Welt sicherer.“ 

Im ersten Schritt der Kampagne sollen die Bürgerinnen und Bürger mit einer Hauptkampagne zunächst in ihrem digitalen Alltag abgeholt und für eventuelle Risiken und Gefahren sensibilisiert werden. Im zweiten Schritt folgen aufklärende und informierende Kampagnen zu Themen wie Online-/Mobiles Banking, Online-Gaming, Online-Shopping und der Kommunikation im Netz per E-Mail, Messenger-Diensten oder Chat. Auch der Schutz von Endgeräten wie Notebooks oder Smartphones, die Nutzung vernetzter Geräte (Smart Home) sowie der Umgang mit Online-Accounts und sozialen Netzwerken soll vermittelt werden. 

Die Kampagne baut auf den Ergebnissen einer vorab durchgeführten Umfrage auf. Die meisten Befragten wünschten sich demnach mehr Informationen über Risiken im Netz und mehr Unterstützung bei der digitalen Sicherheit. Dabei gaben sie den unbefugten Zugriff Dritter auf sensible Daten und auf persönliche Informationen als größte Bedrohung im Internet an. Als besonders relevant bewerteten die Befragten auch die Absicherung des Online- und Mobile-Bankings sowie den Schutz von Geräten wie Notebooks und Smartphones. Fast jeder Zweite sorgt sich darüber hinaus vor dem Fremdzugriff auf Geräte im Smart Home – also vernetzte Fernsehgeräte, Kühlschränke oder intelligente Sprachsysteme. Vergleichsweise niedrig ist das Bedürfnis nach digitaler Sicherheit bei der E-Mail-Kommunikation und dem Umgang mit Sozialen Medien. Hier möchte die Kampagne Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit leisten.

 

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Foto: Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

 

 

 

 

Teaserfoto: © Adobe Stock/RVNW