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Kommentar zum Angriff auf Broker-App Robinhood: Millionen Kundendaten in Hacker-Hand

Bei einem Angriff auf die Broker-App Robinhood sind dem Anbieter zufolge Millionen Kundendaten entwendet worden. Betroffen seien E-Mail-Adressen und weitere Daten von rund fünf Millionen Kunden. Die Sicherheitslücke in der App sei inzwischen geschlossen.

„Bei den durchgesickerten Nutzer-Informationen handelt es sich um sehr empfindliche, denn Hacker können diese missbrauchen, um Angriffe gezielt gegen die Personen durchzuführen“, kommentiert dazu Lothar Geuenich, Regional Director Central Europe bei Check Point Software. „Darunter fallen Phishing-E-Mails, da Namen, Adressen und Geburtstage abhandenkamen. Wir raten Robinhood-Nutzern dringend, ihre Passwörter sofort zu ändern, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren – um den Zugriff auf die Aktien-Depots trotz gestohlenem Kennwort zu verhindern – und auf verdächtige E-Mails in ihren Posteingängen zu achten. Letzteres ist besonders wichtig, denn unseren Untersuchungen zufolge wurden in diesem Jahr zwischenzeitlich etwa 94 Prozent der schädlichen Dateien in Deutschland über E-Mail verschickt. Dieser Zwischenfall unterstreicht außerdem die Wichtigkeit einer modernen Sicherheitslösung auf den benutzten Geräten, die in der Lage ist, Phishing-E-Mails automatisch zu erkennen und zu blockieren, sowie verdächtige Daten aufzuhalten. Sie könnte den Nutzern nun helfen, den Schaden gering zu halten.“

 

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Lothar Geuenich, Regional Director Central Europe bei Check Point Software (Foto: Check Point)

 

 

Teaserfoto: © Adobe Stock/maho