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LinkedIn-Nutzer beliebteste Ziele von Phishing-Angriffen

LinkedIn war im ersten Quartal 2022 in über 52 Prozent aller Phishing-Angriffe weltweit involviert. Interessanterweise ist es das erste Mal, dass ein soziales Netzwerk viel häufiger für solche Angriffe genutzt wurde, als die Markennamen von Tech-Riesen wie Apple, Google und Microsoft.

Die Kriminellen wenden sich per E-Mail, Sofortnachricht oder Telefon an die Opfer und geben sich als Mitarbeiter seriöser Unternehmen, in diesem Fall LinkedIn, aus, um ihnen sensible Informationen zu entlocken. Viele Menschen neigen dazu, ihre Passwörter wiederzuverwenden, was bedeutet, dass der Verlust Ihrer LinkedIn-Anmeldedaten auch zu einem Einbruch in Ihr primäres E-Mail-Konto führen kann. Und dieses ist oft eine Goldmine für Hacker.

LinkedIn tauchte im letzten Quartal weltweit nur bei 8 Prozent aller Phishing-Versuche auf. Der Markenname LinkedIn verzeichnete also  in einem relativ kurzen Zeitraum einen Anstieg von 44 Prozent bei Phishing-Betrug. Das zeigt eine aktuelle Statistik von Atlas VPN, die jetzt auf Basis von Daten des Security-Anbieters Check Point veröffentlicht wurde.

DHL fiel vom ersten auf den zweiten Platz zurück: 14 Prozent der Phishing-Versuche gaben sich als das bekannte Versandunternehmen aus. Es gibt noch ein weiteres Versandunternehmen auf der Liste - FedEx. Der Markenname FedEx wurde im ersten Quartal 2022 in 6 Prozent der Phishing-Angriffe verwendet. Die üblichen Favoriten der Cyberkriminellen - Google und Microsoft - wurden in 7 Prozent beziehungsweise 6 Prozent der Angriffe verwendet. WhatsApp (4 Prozent), Amazon (2 Prozent), Maersk (1 Prozent), AliExpress (0,8 Prozent) und Apple (0,8 Prozent) schließen die Top-10-Liste der Marken ab, die am häufigsten in Phishing-Angriffen vorkommen. Der vollständige Atlas-Bericht (in englischer Sprache) steht hier zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

Foto: AdobeStock/nomaden