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Die Idee, dass alle Daten problemlos von einem Ort zum anderen fließen dürfen, wird vor allem im EMEA-Raum (Europe, Middle East and Africa) in Frage gestellt. In diesem Teil der Welt ist der Schutz der Privatsphäre und damit der personenbezogenen Daten ein Menschenrecht, das im Widerspruch zum Konzept der frei fließenden Daten und der sogenannten Sharing Economy steht.
Auch der diesjährige Welt-Passwort-Tag soll einmal mehr daran erinnern, dass es sich bei Passwörtern und PINs um veraltete Authentifizierungsmethoden handelt. Schon lange können sie nicht mehr mit den modernen Sicherheitsanforderungen mithalten.
Die heftig umstrittene EU-Urheberrechtsreform ist nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) rechtmäßig. Das europäische Höchstgericht in Luxemburg wies jetzt eine Klage Polens gegen Teile der Reform (speziell Artikel 17) ab.
Die Datenschutz-Grundverordnung ist seit nunmehr knapp vier Jahren in Kraft. Trotzdem tun sich gerade kleinere Unternehmen mit der Umsetzung immer noch schwer.
Die EU-Kommission hat die Regeln für die Datenwirtschaft weiter modernisiert. Die Rekord-Bußgelder bei der DS-GVO aus den vergangenen zehn Monaten legen offen, dass Firmen bereits überfordert sind, bestehende Regeln einzuhalten. Und die Aufgabe wird schwerer, da neue Vorgaben hinzukommen und die Menge der Daten wächst.
Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) bekräftigt in seinem gestrigen Urteil (C-140/20), dass die anlasslose Vorratsdatenspeicherung nicht mit EU-Recht vereinbar ist. Damit bestätigt der EuGH seine bisherige Rechtsprechung.
Zur politischen Einigung über eine Neuauflage des Privacy Shield erklärt Rebekka Weiß, Leiterin Vertrauen und Sicherheit beim Digitalverband Bitkom:
Das Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerium (BMUV) und der Verband Bitkom e.V. organisierten am 21. März 2022 eine gemeinsame Online-Veranstaltung zum Safer Internet Day: „Selbstbestimmt und sicher – Wann sind Verbraucherinnen und Verbraucher digital souverän?“
Falschinformationen im Netz spielen eine immer größere Rolle, wenn es darum geht, wirtschaftliche und machtpolitische Interessen in der realen Welt durchzusetzen. Das Forschungsprojekt KIMONO am Forschungsinstitut (FI) CODE an der Universität der Bundeswehr München untersucht, wie Desinformations-Kampagnen frühestmöglich erkannt, klassifiziert und beobachtet werden können.
Die EU-Kommission hat jetzt ihren Vorschlag für den Data Act vorgestellt. Mit dem Data Act sollen unter anderem der Datenaustausch zwischen Unternehmen und von Unternehmen an die öffentliche Hand vorangebracht, neue Datenzugangsrechte bei vernetzten Produkten eingeführt sowie der internationale Datentransfer sicherer gemacht werden.
Daten werden im Zeitalter der Digitalisierung als das neue Gold von Unternehmen betrachtet. Durch die allgegenwärtige Vernetzung von Maschinen und Menschen sind ganz neue Möglichkeiten entstanden, Daten zu generieren und diese gesammelten Informationen wertsteigernd zu nutzen.
Am 28. Februar ist Europäischer Datenschutztag. Kurze Zeit später will die EU den neuen Data Act verabschieden. Aus diesem Anlass es erklärt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung:
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