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Datenschutz, Informationssicherheit und die DS-GVO: Immer wieder passieren Unternehmen die gleichen Fehler und Fehlinterpretationen. Die Konsequenzen reichen von kleinen Unannehmlichkeiten für die Firma oder deren Kunden über negative Bewertungen auf Vergleichsportalen bis hin zu teuren Bußgeldern.
Wer heute online shoppt oder über soziale Netzwerke kommuniziert, verliert schnell den Überblick, welchem Anbieter er welche Daten überlässt. Wo diese Daten später landen ist ebenfalls häufig nicht offensichtlich. Gefragt ist stattdessen eine Lösung, die sicher und bequem ist und dem Nutzer die volle Kontrolle über seine Daten belässt. Die selbstbestimmte Identität (SSI) ist dafür ein aussichtsreicher Kandidat.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) regelt seit 2018 die Speicherung von personenbezogenen Daten. Einige Unternehmen haben die Richtlinien schon umgesetzt. Andere, vorwiegend kleinere und mittlere Unternehmen (KMU), haben Probleme, gleichzeitig den gesetzlichen Vorschriften zur Datenspeicherung als auch der DS-GVO gerecht zu werden.
Digitale Arbeitsplätze mit den gängigen Cloud-Plattformen einzurichten, ist unkompliziert und bequem – aber risikobehaftet. Mit Open-Source-Lösungen lassen sich diese Risiken oft sehr gut reduzieren.
Ein aufwendiger Prüfprozess vor der Einführung jedes digitalen Tools, regelmäßig neue Entscheidungen der Aufsichtsbehörden und Gerichtsurteile in ganz Europa, die Auswirkungen auf das eigenen Unternehmen haben können – die Anforderungen an den Datenschutz setzen Unternehmen in Deutschland unter Dauerdruck.
Anfang Juni hat die Europäische Kommission einen Entwurf für eine einheitliche europäische digitale Identität vorgeschlagen. Sie soll allen EU-Bürgern, ortsansässigen Personen und Unternehmen in der EU zur Verfügung stehen.
Immer mehr Prozesse und Bereiche des Lebens werden digitalisiert – sei es durch Online-Banking, die Einführung des digitalen Impfpasses oder die jüngsten Pläne der EU für eine europäische digitale Identität (EUid). Zweifelsohne müssen alle Dokumente und sensiblen Daten bestmöglich geschützt werden.
Es ist kein Geheimnis: Bei der Nutzung von Microsoft Office werden die Daten in der Cloud gespeichert. Das ist wegen US Cloud Act und Schrems-II-Urteil datenschutzrechtlich problematisch. Unternehmen müssen deshalb aber nicht zwangsläufig die Finger vom Office-Paket lassen.
Mit der Bestätigung der Informationssicherheit der E-Rezept-App hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Freigabe für das E-Rezept erteilt.
Ab 1. Juli sollen Arztpraxen in Deutschland die elektronische Patientenakte (ePa) befüllen. Bitkom-Präsident Achim Berg sieht in der ePa das Kernstück der Digitalisierung des Gesundheitswesens, bemängelt aber Einschränkungen bei der Wahlfreiheit des ePa-Anbieters. Hier sein Kommentar:
Unternehmen fehlt es nach wie vor an Transparenz und Technologie, um nicht-verwaltete persönliche Geräte vor modernen Bedrohungen zu schützen.
Der Bundestag soll am 10. Juni die Novelle des Verfassungsschutzgesetzes beschließen, die mit dem Ziel der Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus erhebliche Eingriffe in die Sicherheit der Telekommunikationsnetze vorsieht.
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