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Das Jahr 2020 ging durch den SolarWinds-Sicherheitsvorfall aus Cybersecurity-Sicht mit einem Paukenschlag zu Ende. Kaum ins neue Jahr gestartet sorgte die Zerschlagung der Emotet-Infrastruktur erneut für Schlagzeilen.
Eine neue Studie von Okta zeigt: 45 Prozent der Verbraucher in Deutschland stellen die Nutzung von Produkten und Diensten eines Unternehmens nach einer Datenschutzverletzung dauerhaft ein. Ein weiteres Studienergebnis: Das Bewusstsein für Datenmissbrauch steigt.
Trotz steigender Bußgelder und des vom EuGH gekippten „Privacy Shield“ setzt erst jedes fünfte Unternehmen die strengen EU-Datenschutzrichtlinien vollständig um.
Trotz steigender Bußgelder und des vom EuGH gekippten „Privacy Shield“ setzt erst jedes fünfte Unternehmen die strengen EU-Datenschutzrichtlinien vollständig um.
Der Bundestag will ein Gesetz beschließen, mit dem die Regelungen über die Bestandsdatenauskunft an die Vorgaben eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts aus dem Mai 2020 angepasst werden sollen. Damit soll der Weg frei gemacht werden für die Verabschiedung des Gesetzes zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität.
Hersteller und Dienste werden 2021 immer mehr und unterschiedliche Daten sammeln, während Regierungen mit immer neuen Regelungen reagieren werden. Zudem werden Nutzer Datenschutz voraussichtlich zunehmend als Mehrwert betrachten, für den sie bereit sind zu zahlen.
Laut einem aktuellen Forschungsbericht sind im Internet weltweit mehr als 45 Millionen medizinische Bilddateien – darunter Röntgen-, CT- und MRT-Scans – auf ungeschützten Servern für jedermann frei zugänglich.
Der Bundestag berät derzeit einen Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD zur Reform der „Bestandsdatenauskunft“, der Polizei, Geheimdiensten und weiteren Behörden weitreichend die Nachverfolgung der privaten Internetnutzung (Surfverhalten) und die Anforderung von Passwörtern zu Internetdiensten ermöglichen soll.
Kontoauszüge im Tausch gegen besseren Schufa-Score? Gegen die Pläne der privaten Wirtschaftsauskunftei Schufa, Kontoauszüge auszuwerten, formiert sich Protest.
Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder kommentiert den Fall eines durch die Landesdatenschutzbehörde Niedersachsen verhängten Bußgeldes gegen notebooksbilliger wegen Verstößen gegen die DS-GVO.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verpflichtet jedes Unternehmen – unabhängig von seiner Größe – zur Implementierung eines Datenschutzmanagementsystems. Jeder Verantwortliche hat deswegen eine Datenschutzorganisation vorzuweisen, die in der Lage ist, die Einhaltung datenschutzrechtlicher Pflichten zu gewährleisten.
Ein Forschungsteam der Technischen Universität Darmstadt, der Universität Marburg und der Universität Würzburg hat jüngst Datenschutz- und Sicherheitsrisiken der Spezifikation des von Google und Apple vorgeschlagenen Ansatzes für Corona-Apps unter realistischen Bedingungen praktisch demonstriert und bestätigt. Auf diesem Ansatz basiert unter anderem die von der Deutschen Telekom und SAP im Auftrag der Bundesregierung entwickelte deutsche Corona-Warn-App.
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