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Bedrohungen durch Schadsoftware im Mobile Banking nehmen massiv zu

Bedrohungen durch Banking-Schadsoftware nehmen im Mobile Banking stark zu. Cyber-Kriminelle nutzen die wachsende Verbreitung von Mobile Banking auf Smartphones, um persönliche Bankdaten und Kreditkarteninformationen zu stehlen.

Das berichtet der „Threat Intelligence Report 2021“ von Nokia. Der Report zeigt weiter, dass die Zahl der neuen Banking-Trojaner, die etwa versuchen, SMS-Nachrichten mit Einmal-Passwörtern zu stehlen, in der ersten Jahreshälfte 2021 um 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. „Ein großer Teil dieser Aktivitäten konzentriert sich auf Europa und Lateinamerika, aber diese Aktivitäten weiten sich kontinuierlich auf andere Regionen der Welt aus“, heißt es in dem Bericht. „Banking-Trojaner verwenden zahlreiche Tricks, um Informationen zu sammeln. Dazu gehören das Erfassen von Tastatureingaben, das Überlagern von Bank-Anmeldeseiten mit einem transparenten Overlay, das die erfassten Informationen an das beabsichtigte Ziel weiterleitet, das Anfertigen von Screenshots und sogar der Zugriff auf Google Authenticator-Codes.“

Banking-Malware zielt vor allem auf Android-Smartphones ab, die aufgrund der weiten Verbreitung von Android und der Offenheit für Entwickler seit Jahren das beliebteste Ziel von Cyberkriminellen sind. Einige Banking-Trojaner gehörten im Jahr 2021 zu den erfolgreichsten Malware-Angriffen.

Der Nokia Threat Intelligence Report basiert auf Daten, die aus dem Netzverkehr von weltweit mehr als 200 Millionen Endgeräten stammen. Hier geht es zum vollständigen Report (in Englisch).

 

Nokia-Threat-Intelligence-Report-2021

Ergebnisse aus dem Nokia Threat Intelligence Report 2021 (Quelle: Nokia)

 

Teaserfoto: © Adobe Stock/AndSus