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Industrie 4.0: „Neue Herausforderungen für die IT-Sicherheit“

Die Managementberatung T.A. Cook veranstaltet vom 12. bis 13. September in Berlin bereits zum zweiten Mal die Jahrestagung „IT-Sicherheit in Produktion und Technik“. Wir sprachen mit Herrn Robin Wüllenweber, dem Projektleiter der Veranstaltung, über die fortschreitende Digitalisierung, die Vielzahl neuer Herausforderungen für Industrieunternehmen und die Highlights seiner diesjährigen Veranstaltung.

ITS: Herr Wüllenweber, Sie veranstalten nun zum zweiten Mal eine Jahrestagung zum Thema „IT-Sicherheit in Produktion und Technik“. Was hat Sie damals dazu bewogen, dieses Themenfeld zu besetzen?

Ausschlaggebend war unsere Jahrestagung zum Thema Prozess- und Anlagensicherheit, welche ich federführend betreue. In den letzten Jahren ist mir aufgefallen, dass das Thema IT-Sicherheit zunehmend in den Präsentationen der Unternehmen Beachtung fand. Auch bei den anschließenden Diskussionen und Pausengesprächen kamen die Teilnehmer immer wieder auf den Stellenwert des Themas zu sprechen.  Diese Entwicklung hat uns letztendlich dazu bewogen, dass Thema IT-Sicherheit in unser Tagungsportfolio aufzunehmen. Wichtig ist mir hierbei, die klare Fokussierung auf Produktionsanlagen und technische Infrastrukturen zu betonen, da sich dieser Bereich unserer Auffassung nach wesentlich von den Anforderungen bei der Absicherung der klassischen „Office-IT“ unterscheidet.

ITS: Ist die Industrie Ihrer Meinung nach gut aufgestellt im Hinblick auf die aktuelle Gefahrenlage und die Absicherung von Produktionsanlagen?

Ja und nein. In den Vorstandsetagen scheint das Thema angekommen zu sein. Die Rolle des Chief Information Security Officer (CISO) findet sich mittlerweile in nahezu jedem Großunternehmen. Die Industrie hat in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen ihre Systeme vor Angriffen zu schützen. Auch von Seiten der Bundesregierung findet das Thema zunehmend Beachtung, wie bspw. im IT-Sicherheitsgesetz von 2015. Allerdings zeigen die aktuellen Meldungen über Cyberangriffe eindrucksvoll, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht. Zumal die IT-Sicherheit in einem hoch dynamischen Umfeld agiert und wir es zunehmend mit hoch professionalisierten  Angreifern zu tun haben, die immer ausgefeiltere Angriffsmechanismen entwickeln und nutzen. Auch die zunehmende Digitalisierung unter dem Schlagwort Industrie 4.0 bringt neue Herausforderungen für die IT-Sicherheit mit sich.  Nur durch die kontinuierliche Überprüfung und Weiterentwicklung  der bestehenden Sicherheitskonzepte lässt sich ein hohes Maß an Sicherheit gewährleisten. Aus diesem Grund ist ein stetiger Austausch bspw. auf Fachtagungen unter den beteiligten Akteuren unabdingbar. Einen 100%tigen Schutz halte ich aus heutiger Sicht allerdings für Wunschdenken.

ITS: Auf welche Zielgruppen ist die Veranstaltung ausgerichtet und wer sollte die Tagung auf jeden Fall besuchen?

Die Fachkonferenz richtet sich an alle Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen der produzierenden Industrie sowie Energieerzeuger, Versorgungsunternehmen, Stadtwerke und Infrastrukturunternehmen, die  sich mit strategischen und operativen Themen rund um die IT-Sicherheit befassen.  Aber auch  Software- und Beratungsunternehmen, die Lösungen rund um die IT-Sicher¬heit anbieten, sollten die Veranstaltung nicht verpassen.

ITS: Auf welche Highlights dürfen sich die Teilnehmer der Veranstaltung freuen?

Wir haben auch in diesem Jahr wieder ein spannendes Programm mit einer Vielzahl an aktuellen Praxis- und Expertenberichten. Eröffnet wird die Veranstaltung von Herrn Hans-Wilhelm Dünn, dem Generalsekretär des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. mit seiner Keynote zum Thema „Cyber-Sicherheit als Grundlage für eine erfolgreiche digitale Transformation“. Anschließend wird Volkswagen seinen visuellen Security-Leitstand zur Erkennung von Angriffen in der Produktion vorstellen. Weiterhin finden Sie im Programm Berichte aus dem nationalen Referenzprojekt „IT-Sicherheit in Industrie 4.0“ (IUNO) oder etwa ein Praxisbeispiel von Panasonic zur erfolgreichen Durchführung von Informationssicherheitsaudits. Neben den Vorträgen bietet die Veranstaltung auch interaktive Elemente wie unsere Round-Table-Sessions zu Themen wie IT Security Awareness, IT Incident Management oder der ISO 27001. Ein weiteres Highlight ist der ganztägige Intensiv-Workshop zum Thema „IT-Sicherheit in der Produktion von morgen“ am Vortag der Fachkonferenz und die Hacking-Session. Ein Blick in die Agenda lohnt sich in jedem Fall.

ITS: Ist jetzt schon abzusehen, dass Sie die Tagung auch im nächsten Jahr wieder veranstalten werden und planen Sie weitere Veranstaltungen im Bereich IT-Sicherheit?

Die Fachtagung hat einen festen Platz in unserem Veranstaltungskalender und wir freuen uns, einmal im Jahr Industrieunternehmen zum Thema IT-Sicherheit zusammen zu bringen. Zusätzliche Angebote sind erst einmal nicht geplant.

ITS: Herr Wüllenweber, wir danken Ihnen für das Gespräch!

Informationen zur 2. Jahrestagung – IT-Sicherheit in Produktion und Technik“

vom 12. – 13. September 2017

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