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Multi-CDN, DDoS-Abwehr und Cyber Security: drei Trends für Video-Content-Anbieter für 2017

Das Jahr ist noch jung. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass die steigende Nachfrage nach Online-Inhalten die Anbieter auch 2017 vor große Herausforderungen stellen wird: So müssen sie ihren Kunden nicht nur die richtigen Inhalte – zu jeder Zeit, an jedem Ort und auf jedem Endgerät – bieten, sondern auch dafür sorgen, dass ihr Content sicher beim Publikum ankommt und eine optimale Customer Experience liefert. Entsprechend sieht Edwin Kuss, Sales Director Central Europe bei Limelight Networks, einem Unternehmen für die Bereitstellung und Auslieferung digitaler Inhalte, für dieses Jahr folgende Trends:

Multi-CDN wird immer mehr zum Standard


Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf der Bereitstellung von Online-Inhalten aufgebaut ist, und die dazu ein Content Delivery Network nutzen, sind davon abhängig, dass dieses zu jeder Zeit voll funktionstüchtig ist und über die nötige Kapazität verfügt. Damit sie ihren Kunden eine zufriedenstellende User Experience bieten können, die nicht von technischen Schwierigkeiten beeinträchtigt wird, sollten sie nicht alles auf nur auf eine Karte setzen. Für Anbieter lohnt es sich daher fast immer, mehrere CDNs einzusetzen. Dadurch können sie im Falle eines Engpasses auf ein anderes Netzwerk ausweichen und es kommt zu keinen Ausfällen.

Sender müssen auf DDoS-Attacken vorbereitet sein

Während es Cyber-Kriminelle bisher üblicherweise auf IT-Dienstleistungen abgesehen hatten, rücken nun die Bereiche Medien und Entertainment in den Fokus der Attacken. Digitale Sender sind aufgrund ihrer großen Bekanntheit und der enormen Abonnentenzahlen besonders attraktive Ziele für Angreifer – denn diese garantieren einen außerordentlich großen Schaden. DDoS-Attacken, bei denen Hacker mithilfe eines Botnets einen Server überschwemmen, werden auch im neuen Jahr weiterhin eine nicht zu unterschätzende Bedrohungen sein. Fast die Hälfte (46 %) der von Limelight befragten CDN-Kunden gaben DDoS-Attacken als größte Gefahr an. Da Cyber-Kriminelle immer ausgefeiltere Angriffsmethoden entwickeln und die Verbreitung von häufig ungesicherten Internet-of-Things (IoT)-Geräten zunimmt, muss 2017 damit gerechnet werden, dass auch große digitale Sender von massiven DDoS-Attacken betroffen sein werden. Dementsprechend sollten sie es im kommenden Jahr nicht versäumen, sich ausreichend gegen DDoS-Attacken zu schützen.

Die Sicherung digitaler Inhalte muss zeitnah umgestellt werden

Der Trend zur SSL-Verschlüsselung wird durch Googles Absicht, sichere Seiten zu bevorzugen, beschleunigt. Zudem treten 2018 verschärfte EU-Datenschutzgesetze in Kraft. Dadurch wird 2017 das Jahr, in dem Cyber Security überprüft und aufgerüstet wird. Aufgrund des Zeitdrucks und begrenzter Kapazitäten werden digitale Content- und eCommerce-Unternehmen verstärkt Wege suchen, wie sie Security in ihre Cloud und Netzwerke einbetten können.