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Eine Demokratie bietet den Menschen, die in ihr leben, viele Rechte und Freiheiten. Diese zu garantieren und zu schützen, ist Aufgabe des Staates. Dabei können digitalforensische Untersuchungen von Datenträgern, IT-Systemen und Kommunikationsverbindungen wertvolle Hilfe leisten.
73 Prozent der IT-Entscheider in Deutschland sind der Meinung, dass das Thema Cybersicherheit im letzten Jahr bei digitalen Geschäftsinitiativen in den Hintergrund getreten ist. So lautet ein zentrales Ergebnis einer neuen Untersuchung.
Identität ist die Summe aller Merkmale, die einen Menschen einzigartig machen und ihn auszeichnen. Identitätsdiebstahl und -missbrauch zählen mehr denn je zu den größten Cyberbedrohungen dieser Zeit und erfreuen sich bei Cyberkriminellen großer Beliebtheit.
Der traditionelle Perimeter-Schutz hat in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung verloren und wird der aktuellen Bedrohungslandschaft nicht mehr gerecht. Vielmehr beginnt Cybersicherheit heute bei der Absicherung digitaler Identitäten. Diese haben sich in den letzten Jahren rasant vermehrt und die Anforderungen an das Identity Management in den Unternehmen erhöht.
Während die Zahl der Cyberangriffe auf Finanzdienstleister wächst, nimmt auch die Komplexität der IT-Anforderungen weiter zu. Dabei fällt es vielen Unternehmen zwischen Cloud und Homeoffice schwer, sich an die neue Umgebung anzupassen. Doch es gibt Lösungsansätze.
Das SANS Institute hat jetzt die Ergebnisse seiner Cyber Threat Intelligence Survey für 2022 veröffentlicht. Befragt wurden weltweit Sicherheitsexperten aus 200 Organisationen. Die Forscher beobachten eine rege Entwicklung bei Cyber Threat Intelligence (CTI), sehen jedoch Nachholbedarf bei der Automatisierung.
Betreibern kritischer Infrastrukturen fehlen Transparenz und Werkzeuge zur Messung des Risikos von Cyberangriffen. In den USA gab es dazu jetzt im Rahmen der Anhörung des House Committee on Homeland Security mit dem Titel „Mobilizing our Cyber Defenses: Securing Critical Infrastructure Against Russian Cyber Threats“ eine sehr aufschlussreiche Erklärung.
In Deutschland glauben nur 19 Prozent der ExpertInnen für Sicherheit und Datenschutz, dass sie die wichtigsten Risiken bewältigen können. Lediglich 20 Prozent sehen sich in der Lage, größere Vorfälle zu vermeiden.
TU-Berlin-Wissenschaftler widerlegen die These von einem Vertrauensvorschuss in Technik als Ratgeber. Tatsächlich sei nach wie vor das Vertrauen in Menschen deutlich größer.
Der Schutz sensibler Unternehmensnetzwerke und kritischer Infrastrukturen steht auch angesichts einer angespannten Sicherheitslage zunehmend im Fokus. Vielfach werden aktuell eingesetzte Cyber-Sicherheitskonzepte auf den Prüfstand gestellt. Immer klarer wird: Klassische Firewall-Konzepte alleine sind nicht mehr in der Lage, hybriden Angriffsmustern ausreichenden Widerstand zu leisten.
Die IT hat den digitalen Arbeitsplatz geschaffen – nun gilt es aber, diesen gegen neue Angriffsvektoren abzusichern. Denn tatsächlich ist in Sachen IT-Sicherheit bei der aus der Distanz arbeitenden Belegschaft noch Luft nach oben – auch wenn das Management hier teilweise eine andere Position vertritt als die IT. 24 Prozent der IT-Verantwortlichen sehen die IT-Security nur bedingt für den digitalen Arbeitsplatz gerüstet.
Die CISA (Cybersecurity and Infrastructure Security Agency), eine Bundesbehörde des US-Ministeriums für Innere Sicherheit, hat den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland genau beobachtet. In Zusammenarbeit mit dem FBI hat sie einige sehr wertvolle Ressourcen zusammengestellt, die überall von Interesse sind.
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