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Betriebsmodell für bessere Employee Experience

Führungskräfte haben nicht ausreichend Verständnis davon, was ihre Mitarbeiter von einem hybriden Arbeitsplatz erwarten. So planen zwar 66 Prozent der Unternehmen in der EMEA-Region, künftig ein anderes Betriebsmodell zu fahren als vor der Covid-19-Pandemie. 

Die Ansichten über die Ausgestaltung des neuen Arbeitens unterscheiden sich aber zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von Unisys. 

Die Mehrheit der befragten Unternehmen (61 Prozent) gibt an, durch neue Arbeitsmodelle die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleisten und eine höhere Produktivität (47 Prozent) erreichen zu wollen. Für fast zwei Drittel (64 Prozent) ist eine insgesamt verbesserte Employee Experience der wichtigste Grund für einen neuen ‚Way of Work‘. Die Ergebnisse der im Auftrag von Unisys erstellten Studie sind im IDC-Whitepaper „Digital Workplace Insights™: Seeking Digital and Experience Parity to Support the Hybrid Workforce“ zusammengefasst. 

Große Unterschiede bei der Einschätzung von Homeoffice 

Rund um die praktische Umsetzung von Homeoffice haben Führungskräfte sehr viel mehr Bedenken als ihre Mitarbeiter. 

  • So befürchten 38 Prozent der Führungskräfte, aber nur 24 Prozent der Beschäftigten, Probleme bei der Kommunikation und der Zusammenarbeit, wenn Teams im Homeoffice arbeiten.
  • 38 Prozent der Manager glauben, aufgrund von Homeoffice zu wenig Einblick in die Arbeit ihrer Teams zu haben, nur 7 Prozent der Mitarbeiter sind dieser Ansicht. 
  • 38 Prozent der Führungskräfte sehen Schwierigkeiten beim Zugang zu Daten und Informationen, nur 11 Prozent der Angestellten teilen diese Sorge. 
  • Den Umgang mit ungewohnten und neuen Technologien aufgrund von Remote Work sehen 41 Prozent der Business-Leader, aber nur 10 Prozent der Beschäftigten als Herausforderung.

 

„Das Jahr 2020 hat rasante Anpassungen von Technologien, Prozessen und Richtlinien gebracht, mit denen die meisten Unternehmen jetzt hybride Arbeitsweisen unterstützen“, so Holly Muscolino, Research Vice President, Content Strategies and the Future of Work bei IDC. „Weltweit waren fast 40 Prozent der Belegschaft gezwungen, fast über Nacht auf Remote-Arbeitsweisen umzusteigen. Jetzt wissen wir: Eine Rückkehr zu den Geschäftsmodellen von 2019 wird es für die meisten Unternehmen nicht geben. Mitarbeiter im Homeoffice werden weiterhin fast ein Viertel der weltweiten Belegschaft ausmachen, wenn auch mit gewissen Unterschieden zwischen den Branchen. Die hybride Belegschaft – im Homeoffice, vor Ort, im Außendienst und zwischen den Standorten wechselnd – ist gekommen, um zu bleiben. Die zunächst temporären Änderungen, die Unternehmen im Laufe des Jahres 2020 eingeführt haben, müssen dauerhaft implementiert werden.“

 

 

Teaserfoto: © Adobe Stock/stankevskaya