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Diese fünf Security-Praktiken funktionieren wirklich

Unternehmen sollten fünf wichtige Security-Praktiken nutzen: proaktive Erneuerung veralteter Technologien, gut integrierte und automatisierte Sicherheitstechnologien, zeitnahe Reaktion auf Vorfälle, schnelle Disaster Recovery und exakte Erkennung von Bedrohungen. Das zeigt eine neue Studie. 

Im Rahmen der „Security Outcomes Study Volume 2“ von Cisco wurden mehr als 5.100 Sicherheits- und Datenschutzexperten in Deutschland und 26 weiteren Ländern befragt. Demnach sind die wirkungsvollsten Maßnahmen, um Unternehmen vor aktuellen und künftigen Bedrohungen zu schützen: 

1-2: IT-Architektur aktualisieren und integrieren 

  • Weltweit gelten 39 Prozent der von Unternehmen eingesetzten Sicherheitstechnologien als veraltet. Deutschland liegt mit 48 Prozent sogar deutlich darüber. Eine Modernisierung ist hierzulande demnach noch dringlicher.
  • Unternehmen mit Cloud-basierten Architekturen erneuern Sicherheitstechnologien mehr als doppelt so häufig als Firmen mit veralteten Technologien on-Premises.
  • Unternehmen mit integrierten Technologien erreichen siebenmal wahrscheinlicher einen hohen Grad an Prozessautomatisierung. Zudem erkennen sie Bedrohungen mehr als 40 Prozent besser.
  • In Deutschland können nur 18,4 Prozent ihre Sicherheitsexperten erfolgreich an den eigenen Betrieb binden. Durch ein hohes Maß an Automatisierung erreichen weltweit mehr als 75 Prozent der Sicherheitsprogramme, die nicht über starke Personalressourcen verfügen, dennoch eine hohe Zuverlässigkeit. Durch Automatisierung wird die Leistung von weniger erfahrenen MitarbeiterInnen mehr als verdoppelt, so dass der Fachkräftemangel ausgeglichen wird.

 

3-4: Bedrohungen erkennen und abwehren

  • Wer ausgereifte Architekturen für Zero Trust oder Secure Access Service Edge (SASE) einsetzt, verfügt mit 35 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit über starke Sicherheitsprozesse.
  • Unternehmen, die Bedrohungsdaten nutzen, verkürzen die mittlere Wiederherstellungszeit (MTTR) um die Hälfte. 
  • In Deutschland können nur 18,9 Prozent der Fachleute für Sicherheit und Datenschutz die größten Risiken bewältigen und 20,3 Prozent größere Vorfälle vermeiden. Damit liegen sie im internationalen Vergleich jeweils auf dem letzten Platz.

 

5: Widerstandsfähig bleiben 

  • Angesichts der sich ständig ändernden Bedrohungen müssen Unternehmen ihre Prozesse für den reibungslosen Geschäftsablauf und die Wiederherstellung im Katastrophenfall regelmäßig und auf verschiedene Weise testen. Dann haben sie eine 2,5-mal höhere Wahrscheinlichkeit, ihr Unternehmen widerstandsfähiger zu machen.

 

„Wir wissen, dass die heutigen Compliance-Anforderungen, der Fachkräftemangel, eine hybride Belegschaft und eine von Bedrohungen geprägte Landschaft die Sicherheit komplex gestalten“, so Michael von der Horst, Managing Director Cybersecurity bei Cisco Deutschland. „Unsere Cisco Security Outcome Study zeigt jedoch, dass die Identifizierung der effektivsten Sicherheitsprozesse kein Hexenwerk ist. Cisco wird weiterhin mit Unternehmen zusammenarbeiten, um die ermittelten Best Practices umzusetzen. Zudem unterstützen wir Security-Experten bei der Einführung von Cloud-basierten Sicherheitslösungen und Threat Intelligence auf Basis unserer offenen und integrierten Plattform SecureX. Dann können sie ihr Unternehmen auf optimale Weise absichern.“

Die vollständige Studie und weitere Informationen stehen hier zur Verfügung.

 

Teaserfoto: © Adobe Stock/Bits and Splits