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Backups: Auch für SaaS-Lösungen ein Muss

Software-as-a-Service (SaaS)Lösungen sind für zahlreiche Unternehmen längst geschäftskritisch geworden. Doch während sie zunehmend die Geschäftslandschaft dominieren, wird oft übersehen, dass sie das gleiche Schutzniveau verdienen wie ihre Nicht-SaaS-Pendants.

2 Min. Lesezeit
Neonhelles Konzept von Cloud Security
Foto: ©AdobeStock/peacehunter

Viele Unternehmen scheinen die potenzielle Gefahr zu ignorieren, dass die Daten auf ihren vertrauten Cloud-Plattformen einem ernsthaften Risiko ausgesetzt sein könnten. Es ist höchste Zeit, dass Unternehmen innovative und benutzerfreundliche Sicherungslösungen für ihre SaaS-Anwendungen implementieren, um ihre digitalen Schätze vor möglichen Gefahren zu schützen.

Egal, ob Salesforce, Google Workspace oder Microsoft 365, SaaS-Lösungen haben sich während der Pandemie als einfache, kostengünstige und skalierbare Lösung erwiesen, um auf Daten zuzugreifen und kollaborativ zu arbeiten – und das von überall aus. Das Wachstum war förmlich explosiv, und große Anbieter wie Microsoft und Adobe haben ihre Monetarisierung umgestellt, weg von Lizenzmodellen hin zu Abonnements. Das war besonders für kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene IT-Ressourcen eine großartige Möglichkeit, ihre Teams professionell mit IT-Diensten auszustatten, ohne große Investitionen tätigen zu müssen.

Was dabei oft übersehen wird: Viele dieser SaaS-Lösungen bieten keinen ausreichenden Schutz für die darauf gespeicherten Daten. Genau wie bei anderen Geschäftsanwendungen ist es wichtig, SaaS-Lösungen angemessen zu sichern. Obwohl sie weit verbreitet und für ihre Nutzer geschäftskritisch sind, scheinen sie nicht immer die gleiche Aufmerksamkeit zu bekommen wie traditionelle Anwendungen, die in Rechenzentren oder privaten Clouds laufen. Die meisten SaaS-Lösungen folgen einem Modell der „geteilten Verantwortung“, bei dem die Sicherung der Daten in erster Linie dem Nutzer obliegt.

Um diese Sicherheitslücke zu schließen, suchen Unternehmen nach Lösungen, um ihre SaaS-Daten besser zu schützen. Die meisten SaaS-Lösungen bieten zwar die Möglichkeit zur Datensicherung, aber die verfügbaren Tools sind oft komplex, bieten nur grundlegende Funktionen und sind nicht mit professionellen Sicherheitslösungen vergleichbar. Die Nutzung mehrerer SaaS-Lösungen erfordert auch den Einsatz verschiedener Sicherungslösungen, was zu zusätzlichem Verwaltungsaufwand und Komplexität führt.

Herstellerunabhängige SaaS-Backup-Lösungen können hier Abhilfe schaffen. Sie reduzieren Kosten, Komplexität und Verwaltungsaufwand, indem sie eine einzige Lösung für die Sicherung verschiedener SaaS-Plattformen bieten. Es ist entscheidend, dass die Backups in einer unabhängigen Cloud gespeichert werden, um die volle Kontrolle über die gesicherten Daten zu gewährleisten. Dies hilft auch, hohe Gebühren für den Download von Daten aus öffentlichen Clouds zu vermeiden.

Unternehmen sollten sich für SaaS-Lösungen entscheiden, die die Sicherheit ernst nehmen. Unveränderliche Backups, die beispielsweise gegen Ransomware immun sind, gewährleisten die Sicherheit der gespeicherten Daten.

Unternehmen müssen erkennen, dass sie selbst dafür verantwortlich sind, ihre SaaS-Daten genauso zu schützen wie andere Anwendungen. Herstellerunabhängige SaaS-Backup-Lösungen von Drittanbietern bieten die Möglichkeit, Daten sicher wiederherzustellen und sind die optimale Wahl für den Schutz geschäftskritischer Daten.

Porträt Elias Noll
Foto: Zerto

Elias Noll, Account Executive bei Zerto, einem Unternehmen von HPE.

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