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Fachkräftemangel bedroht Netzwerk-Resilienz und -Stabilität

Im Sog des Fachkräftemangels: Eine neue Studie enthüllt dramatische Auswirkungen auf das Netzwerkmanagement. Der Druck steigt – warum Automatisierung und KI jetzt entscheidend sind.

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IT-Fachmann macht Notizen im Serverraum
Foto: ©AdobeStock/www.freund-foto.de

Opengear, ein Anbieter von Smart-Out-of-Band-Managementlösungen für den Schutz kritischer Infrastrukturen, hat eine umfassende Studie durchgeführt, bei der weltweit 502 Chief Information Officers (CIOs) und 510 Netzwerkingenieure befragt wurden, darunter 100 CIOs und 101 Ingenieure in Deutschland. Die Studie beleuchtet die größten Herausforderungen im Bereich Netzwerktechnik, wobei der Fachkräftemangel als eine zentrale Hürde hervortritt.

Der Mangel an qualifizierten Fachkräften im Bereich Netzwerktechnik ist nicht nur auf einen Mangel an Nachwuchstalenten zurückzuführen, sondern auch auf die bevorstehenden Renteneintritte der „Baby Boomer“ – ein Dilemma, das in den nächsten fünf Jahren in Deutschland zu einem Verlust von mindestens einem Viertel der Netzwerkexperten führen wird. Im Vergleich dazu stehen die USA vor einem noch drastischeren Szenario, da 86 Prozent der CIOs ähnliche Verluste verzeichnen, wobei mehr als jeder fünfte von einem Abgang von bis zu 75 Prozent ihrer Netzwerkingenieure spricht.

Die Kombination aus dem Mangel an Talenten auf dem Arbeitsmarkt und dem Ausscheiden erfahrener Fachleute stellt eine erhebliche Herausforderung für die Aufrechterhaltung einer stabilen Netzwerkinfrastruktur dar. In Deutschland beklagen 83 Prozent der CIOs Schwierigkeiten beim Netzwerkmanagement und der Sicherstellung von Resilienz, während 71 Prozent der Netzwerkingenieure dieser Ansicht zustimmen. Dies ist besonders bedenklich, da Cyberkriminelle vermehrt Netzwerke ins Visier nehmen.

Die steigenden Erwartungen von Nutzern und Kunden setzen Unternehmen zusätzlich unter Druck. Stabile Netzwerke sind entscheidend für die zuverlässige Bereitstellung digitaler Dienstleistungen, und 79 Prozent der deutschen CIOs geben an, Schwierigkeiten zu haben, diese Erwartungen zu erfüllen. Die anhaltende Entwicklung zeigt sich in einem Rückgang der Ressourcen für Netzwerkingenieure bei gleichzeitig steigenden Aufgaben – eine Herausforderung, die in Deutschland im Vergleich zum globalen Durchschnitt noch etwas geringer ausfällt.

Als mögliche Lösung für den Fachkräftemangel sehen 44 Prozent der CIOs und 36 Prozent der Netzwerkingenieure Automatisierung oder Technologien wie Künstliche Intelligenz. Hybrid- oder Remote-Work-Konzepte werden von 35 Prozent der CIOs und 37 Prozent der Netzwerkingenieure als weitere Maßnahme genannt. Gary Marks, Präsident von Opengear, betont, dass Technologien wie Smart-Out-of-Band-Lösungen schnell Abhilfe schaffen können, indem sie IT-Teams befähigen, Unternehmensnetzwerke flexibel einzurichten, zu verwalten und zu reparieren, unabhängig vom Standort. Dies ermöglicht Netzwerkadministratoren und -technikern, sich auf kritische Aufgaben zu konzentrieren, die die Geschäftsleistung und die Kundenzufriedenheit steigern können.

Die Studie ist hier online abrufbar.

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