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Industrielle und mobile Drucker: Blinde Flecken in der Sicherheit

Die Druckerflotte von Unternehmen wird immer mehr zum Sicherheitsrisiko und beeinträchtigt deren Effizienz. In den letzten zwölf Monaten hatten über 60 Prozent der Unternehmen weltweit Datenverluste aufgrund unzureichender Druckersicherheit.

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Industrielle Durckmaschine
Foto: ©AdobeStock/apratim

Im Vergleich zu mobilen Geräten wurden Drucker lange vernachlässigt, weshalb nur noch zwei Prozent als sicher gelten.

Vor allem industrielle und mobile Drucker bilden ein sträflich unterschätztes Sicherheitsrisiko. Eigentlich ließe sich die Problematik realiv einfach entschärfen – über die Fernwartung der Drucker. Doch weniger als jedes dritte (33 Prozent) Unternehmen in Deutschland ist dazu in der Lage, wie die aktuelle SOTI-Studie „Wenn die Arbeit örtlich verteilt ist: Die Rolle der Technologie in der verteilten Belegschaft“ zeigt.

Die Gründe für diese Problematik sind vielfältig. Zum einen haben viele Unternehmen keine genaue Vorstellung davon, wie viele Drucker sie besitzen und wo sich diese befinden. Tatsächlich wissen laut einer SOTI-Studie 90 Prozent der Unternehmen weltweit nicht, wie viele Drucker an ihr Netzwerk angeschlossen sind und wo sie sich befinden. Diese mangelnde Transparenz macht die Drucker zu leichten Zielen für Cyberkriminelle, die auf sensible Unternehmensdaten zugreifen und den Geschäftsbetrieb stören können.

Obwohl Unternehmen zunehmend auf die Sicherheit ihrer mobilen Geräte achten, wird die Sicherheit von Druckern oft vernachlässigt. Nur 19 Prozent der Unternehmen haben Druckersicherheit als Schwerpunkt in ihrer Sicherheitsstrategie verankert, während 56 Prozent die Drucker vollständig aus ihrer Sicherheitsstrategie ausklammern. Dabei sind moderne Drucker genauso anfällig für Sicherheitsrisiken wie andere Geräte mit Internetzugang. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen IT-Strategien einführen, die auch das Druckermanagement unterstützen.

Mit der Zunahme von Home-Office-Modellen und der Nutzung von Mitarbeitergeräten im Firmennetzwerk haben viele Unternehmen ihre Geräteinfrastruktur erweitert. Es wird erwartet, dass bis 2025 fast 70 Prozent aller Unternehmen weltweit mehr als 1.000 Geräte verwalten müssen. Trotzdem sind nur wenige Unternehmen in der Lage, alle ihre Geräte aus der Ferne zu überwachen und zu verwalten, einschließlich Drucker.

Eine umfassende Übersicht über alle geschäftskritischen Geräte ist jedoch unerlässlich. Enterprise Mobility Management (EMM)-Lösungen wie SOTI Connect bieten Unternehmen die Kontrolle über ihre Druckerlandschaft und ermöglichen schnelle Entscheidungen. Ohne diese Managementlösungen riskieren Unternehmen nicht nur logistische Probleme, sondern auch Compliance-Verstöße oder Rufschäden.

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