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Studie: Lieferketten in der DACH-Region unzureichend geschützt

BlueVoyant hat die Ergebnisse seiner dritten jährlichen globalen Umfrage zum Cyberrisikomanagement in der Lieferkette bekanntgegeben. Die ebenso herausragende wie denkwürdige Erkenntnis daraus ist, dass es in Europa kaum ein Unternehmen mehr gibt, das bisher keinen Cybersecurity-Verstoß in seiner Lieferkette zu beklagen hatte.

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Illustration eines Roboterarms, der Pakete auf einer digitalen Schnittstelle sortiert. Kartons sind von futuristischen holografischen Displays und Datendiagrammen umgeben, die die Essenz digitaler Lieferketten widerspiegeln. Ein Computermonitor zeigt digitale Grafiken, die eine technologiegetriebene Logistikumgebung suggerieren.
Foto: ©AdobeStock/ZinetroN

Digitale Lieferketten bestehen aus externen Anbietern und Lieferanten, die Zugang zu Netzwerken haben, die kompromittiert werden könnten. Eine aktuelle Studie offenbart Erschreckendes: 99 Prozent der befragten europäischen Unternehmen geben an, dass sie bereits von einer Verletzung der Cybersicherheit in ihrer Lieferkette betroffen waren.

BlueVoyant hat die Ergebnisse seiner dritten jährlichen globalen Umfrage zum Cyberrisikomanagement in der Lieferkette bekanntgegeben. Die ebenso herausragende wie denkwürdige Erkenntnis daraus ist, dass es in Europa kaum ein Unternehmen mehr gibt, das bisher keinen Cybersecurity-Verstoß in seiner Lieferkette zu beklagen hatte. „Die Umfrage zeigt, dass das Cybersecurity-Risiko in der Lieferkette nicht abgenommen hat. Vielmehr haben mehr Unternehmen als je zuvor berichtet, dass sie von einer Cybersecurity-Störung in ihrer Lieferkette betroffen sind“, so Adam Bixler, Global Head of Supply Chain Defense bei BlueVoyant. „Die gute Nachricht ist, dass Unternehmen in allen Branchen und Regionen den Schutz der Lieferkette zu einer Priorität machen. Diese Unternehmen müssen allerdings ihre Lieferanten besser überwachen und enger mit ihnen zusammenarbeiten, um das Risiko in der Lieferkette zu reduzieren.“

Weitere wichtige DACH-spezifische Ergebnisse der Umfrage sind:

  • 41 Prozent der Befragten verlassen sich darauf, dass die Drittpartei oder der Lieferant für angemessene Sicherheit sorgt.
  • Bis 2021 gaben 53 Prozent der Unternehmen weltweit an, dass sie die Sicherheit ihrer Zulieferer mehr als zweimal im Jahr überprüfen oder darüber berichten; diese Zahl ist bis 2022 auf 67 Prozent gestiegen, mit 69 Prozent in der DACH-Region. Diese Zahlen schließen Unternehmen ein, die in Echtzeit überwachen.
  • Die Budgets für die Verteidigung der Lieferkette steigen: 87 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Budget in den letzten 12 Monaten gestiegen ist.
  • Die größten Probleme sind das Verständnis der Unternehmen, dass Lieferanten Teil der Cybersicherheit sind, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und die Zusammenarbeit mit Lieferanten zur Verbesserung ihrer Sicherheit.

„Die Umfrage zeigt, dass das Cybersicherheitsrisiko in der Lieferkette nicht abgenommen hat. Tatsächlich waren mehr Unternehmen als je zuvor von einer Cybersecurity-Störung in ihrer Lieferkette betroffen“, so Markus Auer, Sales Director DACH. „Die DACH-Region sieht sich immer noch mit der Herausforderung konfrontiert, die negativen Auswirkungen auf die Lieferkette zu verhindern, aber die Unternehmen haben bereits die Überwachung der Lieferkette verstärkt und die Budgets für den Schutz der Lieferkette erhöht.“

Weiterführende Informationen gibt es im vollständigen globalen BlueVoyant-Forschungsbericht: „The State of Supply Chain Defense: Annual Global Insights Report“.

 

Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes mit Bart, Anzug und weißem Hemd. Er hat kurze, gestylte Haare und blickt mit neutralem Gesichtsausdruck direkt in die Kamera. Er verkörpert die Präzision, die oft mit digitalen Lieferketten assoziiert wird. Der Hintergrund ist schlicht und hell.
Foto: BlueVoyant

Markus Auer, Sales Director DACH

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