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Studie: Was digitales Vertrauen für Unternehmen bedeutet

Eine neue Umfrage hat den Wert von digitalem Vertrauen für Unternehmen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Digital-Trust-Strategien für alle Unternehmen entscheidend sind, wobei es eine digitale Kluft zwischen Vorreitern und Nachzüglern gibt.

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Foto: ©AdobeStock/Jelena

DigiCert, ein führender Anbieter für digitale Vertrauenslösungen, hat in seiner aktuellen Umfrage „2024 State of Digital Trust Survey“ den Stellenwert von digitalem Vertrauen für Unternehmen untersucht. Dabei zeigten sich signifikante Unterschiede zwischen führenden Unternehmen und solchen, die hinterherhinken. Diese Unterschiede liefern wertvolle Best-Practice-Erkenntnisse.

Die Top-Unternehmen im Bereich digitales Vertrauen profitieren von höheren Einnahmen, fortschrittlichen Digitalinnovationen und gesteigerter Mitarbeiterproduktivität. Sie sind besser vorbereitet auf Ausfälle und Zwischenfälle, machen Fortschritte bei der Post-Quantum-Kryptografie und nutzen IoT-Technologien effektiver. Im Gegensatz dazu schnitten die Nachzügler in diesen Bereichen deutlich schlechter ab und konnten die Vorteile digitaler Innovationen weniger nutzen.

Die Umfrage gliederte die befragten Unternehmen in verschiedene Gruppen wie „Vorreiter“, „Mittelfeld“ und „Nachzügler“ je nach ihrem Stand im Bereich Digital-Trust ein. Vergleiche zwischen diesen Gruppen zeigen deutliche Unterschiede: Die Vorreiter haben weniger Probleme mit Kernsystemen, Datenschutzverletzungen oder der Einhaltung von Vorschriften und IoT-Standards im Vergleich zu den Nachzüglern.

Jason Sabin, CTO bei DigiCert, betonte, dass die Gefahrenlage zunehme und die Unterschiede zwischen führenden Unternehmen und denjenigen, die zurückfallen, wachsen. Unternehmen müssen sich bewusst sein, ob sie zu den Führenden oder den Nachzüglern gehören, um angemessen handeln zu können.

Jennifer Glenn, Forschungsdirektorin der Security and Trust Group bei IDC, merkte an, dass Unternehmen zu Champions im Bereich digitales Vertrauen werden können, indem sie klare Strukturen, Prozesse und Aktivitäten für digitales Vertrauen verstehen und umsetzen. Dazu gehören das Einhalten von Industriestandards, regulatorischen Anforderungen, das Begleiten des Lebenszyklus von Digital-Trust-Technologien und das Ausweiten des Vertrauens in digitale Ökosysteme. Unternehmen, die digitales Vertrauen als strategischen Faktor erkennen, profitieren durch zuverlässige Betriebszeiten, geringeres Risiko von Datenkompromittierung und stärkeres Nutzervertrauen.

Die Studie „State of Digital Trust 2024“ von Eleven Research im Auftrag von DigiCert befragte 300 Führungskräfte aus den Bereichen IT, Informationssicherheit und DevOps in Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern in Europa, Asien und Nordamerika.

Weitere Informationen zu den Studienergebnissen sowie den vollständigen Bericht gibt es hier.

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