Home » News » Security Management » Was für den Schutz vernetzter IoT-Geräte nötig ist

Was für den Schutz vernetzter IoT-Geräte nötig ist

Seit dem ersten netzwerkverbundenen Verkaufsautomaten im Jahr 1982 hat sich in der Entwicklung von IoT-Geräten viel verändert. Die Verbindung von Geräten mit dem Internet hat zu großen Innovationen in verschiedenen Bereichen geführt. Allerdings bringen diese Technologien auch erhebliche Risiken mit sich.

1 Min. Lesezeit
IoT - Internet of Things Security
Foto: ©AdobeStock/Tierney

Es gibt drei wichtige Aspekte, die bei der Sicherheit von IoT unbedingt berücksichtigt werden müssen.

Die zunehmende Einbindung von IoT in Unternehmensprozesse birgt Sicherheitsrisiken, die proaktiv angegangen werden müssen. Jedes Gerät könnte potenziell Ausfälle verursachen, besonders bei kritischen Prozessen wie der Produktion, was zu erheblichen finanziellen Schäden führen kann. Um diese Risiken zu mindern, sind robuste Sicherheitsstrategien unerlässlich, die drei wichtige Aspekte berücksichtigen:

Verhindern von Zertifikatsausfällen

Digitale Zertifikate sind entscheidend für die Sicherheit von IoT-Geräten. Eine Studie von Keyfactor zeigt, dass 98 Prozent der Unternehmen in den letzten zwölf Monaten mindestens einen zertifikatsbezogenen Ausfall erlebt haben, was zu erheblichen finanziellen Verlusten führte. Eine Lösung ist eine zentralisierte und automatisierte Verwaltung von Zertifikaten, um Ausfallzeiten zu minimieren.

Definieren von Sicherheitsstandards für IoT

Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, klare Sicherheitsstandards für ihre IoT-Umgebung festzulegen. Es ist wichtig, eine gründliche Analyse der IoT-Landschaft durchzuführen, um spezifische Sicherheitsrichtlinien zu entwickeln, die die individuellen Anforderungen des Unternehmens berücksichtigen.

Proaktiver Umgang mit Regulatorien

Gesetzliche Vorgaben wie NIS2 in der EU und ähnliche Regelungen in den USA zielen darauf ab, die Sicherheit digitaler Geräte zu verbessern. Organisationen müssen die aktuelle Gesetzgebung aktiv verfolgen und ihre Sicherheitsstrategien entsprechend anpassen, um die Sicherheit von IoT-Umgebungen zu stärken und Compliance-Anforderungen zu erfüllen.

Die Sicherheit von IoT-Geräten ist eine komplexe Herausforderung, die ein gutes Verständnis, eine kluge Planung und effektive Maßnahmen erfordert. Organisationen müssen ihre Sicherheitsstrategien verbessern, indem sie das Zertifikatsmanagement optimieren, klare Sicherheitsrichtlinien festlegen und die gesetzlichen Vorgaben einhalten. In einer immer stärker vernetzten Welt sollten nachhaltige Sicherheitsstrategien Priorität haben, um eine sichere Zukunft mit digitalem Vertrauen zu schaffen.

Ellen Böhm, SVP, IoT Strategie & Betrieb bei Keyfactor

Porträt Ellen Böhm, Keyfactor
Foto: Keyfactor

Ellen Böhm, SVP, IoT Strategie & Betrieb bei Keyfactor

Newsletter Abonnieren

Abonnieren Sie jetzt IT-SICHERHEIT News und erhalten Sie alle 14 Tage aktuelle News, Fachbeiträge, exklusive Einladungen zu kostenlosen Webinaren und hilfreiche Downloads.

Andere interessante News

KI-Symbol auf Computer-Bildschirm

Fehlkonfigurierte KI als Risiko für kritische Infrastrukturen

Bis zum Jahr 2028 könnte nicht eine übermächtige Superintelligenz, sondern menschliches Versagen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz zum Ausfall nationaler Infrastrukturen führen...

Software Update oder Patch illustriert

Sicherheitslücke in Notepad: Microsoft patcht Command-Injection-Schwachstelle

Der eher harmlose Texteditor Notepad wurde durch neue Funktionen zum Sicherheitsrisiko. Die Schwachstelle wird laut Microsoft noch nicht ausgenutzt. Ein Fix ist bereits verfügbar.

Telefon-Phishing

Angriff auf das Vertrauen in SaaS

Eine neue Kampagne zeigt, wie Cyberkriminelle legitime Cloud-Benachrichtigungen großer Anbieter missbrauchen. Tausende Unternehmen weltweit geraten so in sprachbasierte Betrugsvers...