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Wie Out-of-Band-Tools die Cyberresilienz von Netzwerken steigern

In einer zunehmend digitalisierten Welt wird es für Unternehmen immer wichtiger, ihre IT-Systeme rund um die Uhr verfügbar zu halten. Dies gilt insbesondere für kritische Infrastrukturen. Eine bewährte Methode, um die Resilienz von Netzwerken erheblich zu erhöhen, besteht darin, Out-of-Band-Managementlösungen einzusetzen.

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Inmitten eines virtuellen Netzwerks aus miteinander verbundenen Linien und Punkten streckt eine Person vor blauem Hintergrund die Hand aus. Die Szene deutet auf die Interaktion mit digitaler oder abstrakter Technologie hin, wobei Out-of-Band-Tools eine entscheidende Rolle spielen. Der Fokus liegt auf der Hand und dem unscharfen Hintergrund.
Foto: ©AdobeStock/vegefox.com

Unternehmen können es sich heutzutage nicht mehr leisten, Ausfallzeiten ihrer IT-Systeme zu haben. Die steigende Digitalisierung erfordert einen unterbrechungsfreien Zugriff auf alle möglichen Daten. Die Resilienz der Netzwerkinfrastruktur gewinnt daher zunehmend an Bedeutung, da sie verstärkt zum Ziel von Cyberkriminellen wird.

Cyberkriminelle setzen beispielsweise Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Attacken ein, um Unternehmen unter Druck zu setzen. Doch nicht nur Hacker verursachen Unterbrechungen, sondern auch physische Schäden, veraltete Hardware und Software oder menschliches Versagen bei der Administration können Ausfälle verursachen. Daher ist es wichtig, dass ein Netzwerk nicht nur stabil läuft, sondern auch nach einem Ausfall schnell wieder verfügbar ist.

Die Resilienz ist daher eine oberste Priorität für Unternehmen, um die Time to Recovery zu verkürzen, da der nächste Ausfall mit Sicherheit kommen wird. Die Wahrscheinlichkeit dafür nimmt sogar zu. Opengear hat drei Entwicklungen identifiziert, die den Bedarf an resilienten Netzwerkinfrastrukturen weiter erhöhen.

Erstens nimmt Edge Computing immer mehr zu. Immer mehr Unternehmen verlagern einen Teil ihrer Rechenzentren an den Netzwerkrand, um die Datenverarbeitung näher an den Endnutzer zu bringen. Diese Praxis des Edge Computing ist besonders für Unternehmen mit Außenstellen attraktiv, die weit vom zentralen Rechenzentrum entfernt liegen. Aber auch IT-Dienstleister, die globale Services anbieten, profitieren von kürzeren Datenwegen. Wenn der Nutzer näher am Rechenzentrum ist, verringert sich die Latenzzeit und die Anwendung kann reibungsloser genutzt werden. Diese Entwicklung stellt Unternehmen jedoch vor große Herausforderungen, da sie nicht nur die IT-Infrastruktur an einem zentralen Standort verwalten müssen, sondern auch am Netzwerkrand – oft ohne physischen Zugang zu den Geräten.

Zweitens nimmt der Datenverkehr auf der Datenautobahn immer weiter zu. Mit der fortschreitenden Digitalisierung steigt auch der Netzwerk-Traffic. Veraltete Hardware gerät bei Belastungsspitzen oft an ihre Grenzen und führt zu kostspieligen Ausfällen. Um dem zunehmenden Datenverkehr gerecht zu werden, benötigen Unternehmen moderne und zuverlässige Netzwerkkomponenten. Selbst bei aktueller Technologie ist jedoch eine Administration erforderlich, die oft über das Betriebsnetzwerk erfolgt. Um die Last besser zu verteilen und die Resilienz der Netzwerkinfrastruktur zu steigern, eignen sich Out-of-Band-Netzwerke. Diese ermöglichen es Administratoren, die Netzwerkkomponenten über ein paralleles Servicenetzwerk zu verwalten, das unabhängig vom Betriebsnetzwerk läuft, selbst wenn letzteres ausfällt.

Drittens wird Automatisierung zu einer Notwendigkeit. Aufgrund begrenzter Budgets und Personalmangel sind Unternehmen gezwungen, möglichst viele IT-Prozesse zu automatisieren. Auch die Netzwerkadministration bildet hier keine Ausnahme. Mit entsprechenden Geräten ist es beispielsweise möglich, ein Netzwerk an neuen Standorten in Betrieb zu nehmen, Verbindungen zu überwachen und Patches ohne menschliches Zutun bereitzustellen. Die Automatisierung entlastet nicht nur die Administratoren, sondern erhöht auch die Resilienz der Netzwerkinfrastruktur, da sie die Notwendigkeit manueller Eingriffe verringert und somit menschliche Fehler minimiert.

Dirk Schuma, Sales Manager Europe bei Opengear, betont die hohe Priorität, die Netzwerkresilienz angesichts dieser Entwicklungen für Unternehmen hat: „Sie ist nicht nur entscheidend, um die Zeit zur Wiederherstellung nach einem Ausfall zu reduzieren und moderne Arbeitsmodelle zu ermöglichen, sondern auch das Rückgrat vieler Automatisierungs- und Edge-Computing-Szenarien. Out-of-Band-Netzwerke sind daher ein wertvoller Verbündeter für Unternehmen, um ihre Netzwerkresilienz zu steigern.“

Dirk Schuma
Foto: Opengear

Dirk Schuma, Sales Manager Europe bei Opengear

 

 

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