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Homeoffice steigert Cybersicherheits-Bewusstsein junger Menschen

Durch die Corona-Pandemie arbeiten mehr Menschen als je zuvor von Zuhause aus und sind auf die Funktionsfähigkeit einer digitalen Infrastruktur angewiesen. Doch wie erleben die Generation Z und die Millennials in Deutschland die aktuelle Situation im Home-Office? Und wie beurteilen sie die Einbindung von Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz? 

Eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt: 36 Prozent der Umfrageteilnehmer befürchten, die eigene berufliche Karriere könnte durch die Arbeit im Home-Office ins Stocken geraten. Ebenfalls hat ein gutes Drittel (36 Prozent) Bedenken, die vermehrte Integration von KI-Systemen und moderner Technologie in ihrer persönlichen Arbeitsumgebung könnte zu Lasten der IT-Sicherheit gehen. Nahezu die Hälfte (45 Prozent) der Befragten gibt zudem an, dass ihr Bewusstsein hinsichtlich Cybersicherheitsfragen - in Anbetracht einer neuen Informationslage und den damit einhergehenden technologischen Herausforderungen - gestiegen sei. 

Unterstützung durch Künstliche Intelligenz im Arbeitsleben erhofft sich nahezu die Hälfte der Umfrageteilnehmer. So wären 48 Prozent der Befragten sehr froh, wenn eine KI sie bei der Arbeit in Echtzeit hinsichtlich IT-Sicherheitsfragen beraten und unterstützen könnte - insbesondere, wenn es darum geht, Anhänge zu öffnen oder Links anzuklicken, die eventuell ein Sicherheitsproblem für den eigenen Arbeitgeber darstellen. 

Gespaltenes Verhältnis zur KI 

Über die Hälfte (55 Prozent) der im Rahmen der Kaspersky-Studie Befragten unter-31-Jährigen ist der Auffassung, die Covid-Pandemie habe die Digitalisierung der Arbeitswelt enorm beschleunigt. Dabei nutzt bereits über ein Drittel (35 Prozent) KI-Technologie oder automatisierte digitale Prozesse im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit. Etwa ein Drittel (36 Prozent) hat jedoch Sorge, die vermehrte Integration von KI-Systemen und moderner Technologie in ihrer persönlichen Arbeitsumgebung könnte zu Lasten der IT-Sicherheit gehen. Möglicherweise eine Erklärung dafür, dass es für 48 Prozent der bereits im Arbeitsleben stehenden jungen Bundesbürger bei der Wahl eines neuen Jobs nicht nur wichtig ist, dass Home-Office angeboten, sondern der heimische Arbeitsplatz vom Arbeitgeber auch mit modernster Technologie ausgestattet wird. 

„Angesichts einer verstärkten Digitalisierung der Arbeitswelt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und dem, davon unabhängigen, zunehmenden Einsatz von Machine Learning sind offensichtlich auch vermehrt Bedenken und ein erhöhtes Bewusstsein für Cybersicherheitsfragen bei der befragten Zielgruppe entstanden“, so Christian Funk, Leiter des Forschungs- und Analyseteams in der Region DACH bei Kaspersky. „Des Weiteren hat der große Anteil an Remote Arbeit in vielen Fällen auch für umfassende Änderungen und Erweiterungen der IT-Infrastruktur in den einzelnen Unternehmen und Institutionen gesorgt, welche in das Gesamtkonzept hinsichtlich der Sicherheitsstrategie, Notfallpläne und dem Backupwesen integriert werden müssen,“ so Funk. 

Teilweise Bedenken hinsichtlich eigener Expertise 

Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Befragten haben zudem Sorge, ihre Fähigkeiten könnten durch die Zunahme technologischer Systeme nicht mehr ausreichen und befürchten, ihre berufliche Entwicklung könnte dadurch gehemmt werden. Gleichzeitig sehen die jungen Bundesbürger in derartiger Erfahrung großes Potential: Über die Hälfte (51 Prozent) der Studienteilnehmer ist der Meinung, dass Personen, die Kenntnisse im Bereich Automatisierung und Künstlicher Intelligenz haben, zukünftig mehr Verantwortung bekommen und Geld verdienen werden. 

Die in Deutschland von Kaspersky befragten 16- bis 30-Jährigen schreiben dem vermehrten Einsatz von KI im Arbeitsumfeld dennoch bedeutende positive Auswirkungen zu. So sind 46 Prozent der Auffassung, dass KI mehr Raum für Kreativität und Kommunikation unter Menschen schaffen könnte, weil sie monotone Routine-Tätigkeiten im Job übernehmen kann. 

Die Online-Umfrage wurde von Arlington Research im Auftrag von Kaspersky im Januar und Februar 2021 durchgeführt. Dabei wurden 1.000 Bundesbürger (davon 711 beruflich Beschäftigte) im Alter 16 bis 30 Jahren zu ihrer Wahrnehmung und Einstellung zum zunehmenden Einzug von Künstlicher Intelligenz (KI) befragt.

 

 

 

Teaserfoto: © Adobe Stock/peshkova