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Oxygen Forensics ermöglicht erstmals das komplette Auslesen von Drohnen-Daten zur Strafverfolgung

Oxygen Forensics, ein Entwickler und Anbieter forensischer Datenerfassungs-Tools für mobile Geräte und Cloud-Services ist ab sofort in der Lage, Drohnen-Daten der beliebten Drohnen Phantom 3 und Inspire 1 von DJI auszulesen, zu entschlüsseln und zu analysieren.

Analysieren von Standortdaten oder Gesichtserkennung

Drohnen machen Bilder und Videos, sie können sogar Dinge transportieren. Allein in Deutschland gibt es etwa 400.000 registrierte Drohnen [1], weltweit sind es noch weitaus mehr. Strafverfolgungsbehörden haben nach Möglichkeiten gesucht, Daten von denjenigen Drohnen zu erfassen, die illegale Aktivitäten ausführen. Im Speziellen betrifft dies GPS-Standortdaten wie Höhe, Flugrichtung, Geschwindigkeit, Rotorgeschwindigkeit und Gesichtserkennungsdaten, mit denen sich die Flugaktivitäten einer Drohne nachvollziehen lassen. Selbst vom Benutzer gelöschte Log-Daten, die beispielsweise die historischen Flugdaten zeigen, können wiederhergestellt werden.


"Es gibt derzeit kein forensisches Tool auf dem Markt, das forensischen Prüfern erlaubt, Daten aus dem Drohnenspeicher zu analysieren und zu entschlüsseln", sagt Lee Reiber, COO, Oxygen Forensics. "Dieser Speicher kann sich auf der internen Speicherkarte, der externen SD-Karte oder anderen Speicherplätzen innerhalb der Drohne befinden. Die Timeline-Funktion des Oxygen Forensic Detective zeigt Metadaten wie Geschwindigkeit, Richtung und vieles mehr. In den kommenden Monaten planen wir, unsere Fähigkeiten um weitere Drohnentypen zu ergänzen."


So werden die Daten extrahiert


Oxygen Forensics greift mit seinen neuen Produkten direkt auf die Daten zu, indem es die interne Speicherkarte ausliest. Um die Inhalte über spezielle Anschlüsse auszulesen, wird der Chip des Gerätes entfernt. Der so entstandene Speicherauszug (Dump) kann dann in der Oxygen-Software importiert werden. Auf diese Weise kann beispielsweise auch auf App-Daten aus iOS- und Android-Backups zugegriffen werden.


[1] https://www.drohnen-journal.de/marktforschung-von-wegen-400-000-drohnen-in-der-luft-1001