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Unternehmensdaten auf Mobilgeräten schützen

Das Unternehmen Infoblox, ein Spezialist für Netzwerksteuerung, stellt Infoblox DNS Firewall as a Service vor und will damit seinen DNS-Schutz auch auf Geräte außerhalb des Unternehmensnetzes erweitern. Die Infoblox DNS Firewall war bisher eine physische oder virtuelle On-Premise-Appliance, die Malware und Advanced Persistent Threats davon abhalten soll, kritische Geschäftsprozesse zu stören und Daten abzugreifen, indem infizierten Geräte daran gehindert werden mit Command-and-Control-Seiten und Botnets zu kommunizieren. Die Lösung soll Ende 2016 auch als Cloud-Service erhältlich sein – bisher steht der neue Dienst nur ausgewählten Kunden zur Verfügung.

Der neue Dienst soll nicht nur cloudbasiertes, rekursives DNS mit Firewall-Funktionen, sondern auch einheitliches Reporting und Single-Policy-Konfiguration anbieten und soll zukünftig das breite Security-Ecosystem noch weiter ergänzen, um Gefahren über sämtliche Security-Infrastrukturen hinweg abwehren zu können.

Kunden, die bereits das sogenannte Infoblox DNS, DHCP und IP-Address-Management (DDI) im Einsatz haben, sollen beispielsweise die Informationen, die DDI liefert, nutzen können, um Risiken und Gegenmaßnahmen zu priorisieren, das heißt ohne exzessiven operationellen Overhead – On- wie auch Off-Premise.

Die Appliances als auch der Cloud-Dienst – nutzen die Threat-Intelligence-Technologie, deren Feed von einem Team an Threat-Forschern rund um die Uhr auf dem aktuellen Stand gehalten werden soll. Der Feed möchte maschinenlesbare Informationen zu aktuellen Bedrohungen in Echtzeit liefern und helfen, Gefahren aller Art zu bekämpfen, sobald sie entstehen. Die Technologie dahinter soll False Positives reduzieren und Beschreibungen der einzelnen Bedrohungen liefern, sie nach Schweregrad ordnen, klassifizieren und anzeigen, ob eine identifizierte Malware aktiv oder inaktiv ist – so sollen Unternehmen ihre Gegenmaßnahmen einfacher priorisieren können.

„Unternehmensnetze sind nicht länger mit mittelalterliche Städten bei Nacht zu vergleichen“, sagt Scott Fulton, Executive Vice President Products bei Infoblox. „Die Mitarbeiter bringen längste eigene Geräte mit ins Unternehmen und greifen von überall auf Unternehmensdaten zu. Unser Service hilft den Kunden, da wir gleichbleibend hohen Schutz für Geräte bieten, egal ob sich diese innerhalb oder außerhalb des Unternehmensnetzes befinden. Unternehmen können so Netzwerke konstruieren, die verfügbarer, sicherer und intelligenter sind.“