AppSec: Sicher entwickeln statt später flicken
Viele Cyberangriffe nutzen keine spektakulären Zero-Days, sondern bekannte Schwachstellen in Anwendungen, veraltete Bibliotheken und unsichere APIs. Wie lässt sich Application Security konsequent an den Anfang des Entwicklungsprozesses verschieben – bevor Schwachstellen zum Release-Risiko werden?

Wie sicher ist Ihre Anwendung wirklich, wenn Schwachstellen erst kurz vor dem Release sichtbar werden? Viele Angriffe nutzen keine spektakulären Zero-Days, sondern bekannte Sicherheitslücken, veraltete Bibliotheken, unsichere APIs und Konfigurationsfehler. Robin Chia zeigt, warum solche Risiken im klassischen Entwicklungsprozess oft zu spät auffallen und wie Application Security konsequent an den Anfang verschoben wird.
Im Mittelpunkt steht ein durchgängiges Secure Software Development Life Cycle-Modell: von Planung und Design über Entwicklung, Testing und Deployment bis zum Betrieb. Sie erhalten praxisnahe Einblicke, wann Static AppSec Testing, Software Composition Analysis und Dynamic AppSec Testing sinnvoll eingesetzt werden, wie Findings priorisiert und in konkrete Remediation-Schritte übersetzt werden und wie Security-Gates, SLAs und KPIs helfen, Releases sicherer zu machen, ohne Entwicklungsteams auszubremsen.
- Warum bekannte Schwachstellen, Abhängigkeiten und APIs zum Einfallstor werden
- Shift-Left konkret: Sicherheit von der Anforderung bis zur Pipeline
- SAST, SCA und DAST: welche Tests wann Mehrwert liefern
- Von Findings zu Fixes: Priorisierung, Security-Gates und Remediation-SLAs
- Kontinuierliche AppSec: Re-Scans, KPIs und saubere Übergabe an Betrieb und Entwicklung
Der Vortrag zeigt, wie Anwendungssicherheit vom späten Pflichtcheck zum wirksamen Schutz schon im Entwicklungsprozess wird – bevor Schwachstellen zum Release-Risiko oder Einfallstor werden.
Referent:
Robin Chia ist Solution Architect für Cybersecurity bei Stratesys in München und entwickelt praxisnahe Sicherheitsarchitekturen mit Fokus auf AppSec, Zero Trust und moderne Security-Frameworks.



