Webkonferenz: Schutz für kritische Infrastrukturen

Zeitplan – 20.08.2026
(Wenn Sie als Anbieter auf einem nächsten Termin Ihre Lösung vorstellen wollen, sprechen Sie uns an: wolfgang.scharf@datakontext.com)
| 09:00 – 09:30 Uhr | Keynote: KRITIS 2026 – vom IT-Sicherheitsnachweis zur integrierten Resilienz |
| 09:30 – 10:00 Uhr | KRITIS im Griff: Proaktive Endpoint Security gegen Ausfall |
| 10:00 – 10:30 Uhr | Datensouveränität-as-a-Service für KRITIS – made in Germany |
| 10:30 – 11:00 Uhr | Effizientes Notfall- & Krisenmanagement für KRITIS-Unternehmen |
| 11:00 – 11:30 Uhr | folgt |
09:00 – 09:30 Uhr: Keynote: KRITIS 2026 – vom IT-Sicherheitsnachweis zur integrierten Resilienz
KRITIS ist 2026 kein reines IT-Sicherheits- oder Audit-Thema mehr. Betreiber müssen Cybersecurity, physische Sicherheit, Business Continuity, Lieferketten, Krisenmanagement und Governance in einem integrierten Resilienzmodell zusammenführen.
Früher: Fokus auf BSIG, §8a, Nachweisprüfung, SzA. Heute: KRITIS-Dachgesetz + NIS2 + BSIG + sektorspezifische Anforderungen
Ziel: Nachweisbare Fähigkeit, kritische Dienstleistungen trotz Störungen aufrechtzuerhalten
- Warum KRITIS heute weit mehr ist als IT-Sicherheit und regulatorische Pflichterfüllung
- Überblick über die wichtigsten regulatorischen Entwicklungen (NIS2, KRITIS, BSI-Gesetz und branchenspezifische Anforderungen)
- Die größten Stolpersteine in der Praxis und warum viele Organisationen trotz hoher Investitionen noch nicht resilient sind
- Umsetzungslogik und wie ein integriertes Resilienzmodell aufgebaut wird
- Takeaways – die wichtigsten Botschaften für Entscheider:innen
Referentin:
Tamara Okropiridze ist Senior Manager im Cyber Strategie-Team und leitet den NIS2/KRITIS Service bei Deloitte. Ihr Spezialgebiet ist die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften der Informationssicherheit.
09:30 – 10:00 Uhr: KRITIS im Griff: Proaktive Endpoint Security gegen Ausfall
Was passiert, wenn ein kompromittierter Endpoint nicht nur Daten gefährdet, sondern ganze Versorgungsleistungen? Erfahren Sie, warum Kritische Infrastrukturen unter massivem Schutzdruck stehen: Cyberangriffe treffen nicht mehr nur IT-Systeme, sondern komplette Prozessketten. Gleichzeitig erhöhen NIS2 und KRITIS-Dachgesetz die Anforderungen an Risikomanagement, Nachvollziehbarkeit und Resilienz.
Der Vortrag zeigt, wie präventive Endpoint Security KRITIS-Betreiber dabei unterstützt, Risiken zu kontrollieren und Vorfälle zu verhindern. Im Fokus stehen unerlaubte Anwendungen, manipulierte Prozesse, unsichere Schnittstellen, Wechseldatenträger und bekannte Schwachstellen.
Am Beispiel der DriveLock-Plattform wird gezeigt, wie der Endpoint zum zentralen Kontrollpunkt für ausfallsicheren Betrieb wird – und wie Application- und Device-Control, Verschlüsselung, Vulnerability Management und risikobasierte Richtlinien den Schritt von formaler Compliance zu echter Resilienz ermöglichen.
- KRITIS-Bedrohungslage: Ausfälle, Ransomware, regulatorischer Druck
- Von Compliance zu Resilienz: NIS2 wirksam umsetzen
- Endpoint als Schlüssel: Zentrale Angriffsflächen im Blick
- Präventive Controls: Anwendungen, Geräte und Schwachstellen sichern
- Best Practices: Risikobasierte Policies & stabiler Betrieb
KRITIS-Praxis, die wirklich schützt: Wie Betreiber kritischer Infrastrukturen mit präventiver Endpoint Security Ausfälle aktiv verhindern und gleichzeitig regulatorische Anforderungen technisch wirksam erfüllen.
Referenten:
Als Principal Presales Consultant bei DriveLock SE verfügt Falk Trümner über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Endpoint-Sicherheit und unterstützt Unternehmen praxisnah sowie strategisch bei Schutz und Betrieb.
Timo Stubel ist seit 10 Jahren im IT-Bereich tätig. Als Senior Solution Architect und PreSales Engineer implementiert er Lösungen für internationale Kunden. Seit 2022 ist er im Consulting-Team der DriveLock SE tätig.
10:00 – 10:30 Uhr: Datensouveränität-as-a-Service für KRITIS – made in Germany
Wie souverän kann eine deutsche KRITIS-Organisation im Ernstfall noch handeln, wenn die Backup- und Recovery-Strategie auf außereuropäische Anbieter setzt? Markus Stumpf ordnet regulatorische Vorgaben und das neue EU-Cloud-Sovereignty-Framework in den Alltag von IT-Teams in kritischen Infrastrukturen ein.
Ein realer Recovery-Fall eines Krankenhauses zeigt, wie Offsite-Backup, Betrieb und Recovery-Support komplett aus Deutschland digitale Handlungsfähigkeit sichern – ohne außereuropäische Abhängigkeiten.
- Was Datensouveränität wirklich bedeutet
- Wie die Bedrohungslage für die öffentliche Verwaltung heute aussieht
- Wie EU Cloud Sovereignty Framework und nationale Ausrichtung in der Praxis wirken
- Resilience-Faktoren und woran sich erkennen lässt, wie datensouveräne Lösungen aufgebaut sein sollten
- Fallbeispiel: Krankenhaus
Ein realer Recovery-Fall zeigt, wie souveräne, cyberresiliente Backups KRITIS-Organisationen 2026 handlungsfähig halten– jenseits von NIS2-Compliance-Tabellen.
Referent:

Markus Stumpf ist Chief Technology Officer der Empalis Consulting GmbH. Nach sechs Jahren Aufbau und Leitung des Data Protection Managed Service Teams entwickelte er zwei Jahre lang das Empalis Business Development. Als Experte für Datensicherungs-Lösungen mit über 20 Jahren Erfahrung in Implementierung, Betrieb und Trainings beantwortet er gern all Ihre Fragen.
10:30 – 11:00 Uhr: Effizientes Notfall- & Krisenmanagement für KRITIS-Unternehmen
Was passiert, wenn KRITIS erst im Ernstfall merken, dass Alarmierung, Kommunikation und Notfallpläne versagen? Dann wird aus einem Incident schnell eine Katastrophe. Zugleich steigen regulatorische Anforderungen, während Cyberangriffe, IT-Ausfälle und Lieferkettenstörungen die Handlungsfähigkeit bedrohen.
Der Vortrag macht deutlich, welche Anforderungen ein modernes Notfall- und Krisenmanagement heute erfüllen muss und wie die Umsetzung mit FACT24 souverän gelingt. Im Mittelpunkt stehen praxistaugliche Strukturen, klare Rollen, belastbare Alarmierungsketten, sichere Notfallkommunikation und der redundante Zugriff auf kritische Dokumente wie Notfallpläne, Kontaktlisten und Wiederanlaufverfahren.
Konkrete Praxisbeispiele zeigen, wie organisatorische und technische Maßnahmen ineinandergreifen, damit Entscheidungen auch unter Druck möglich bleiben – bevor aus einem Incident eine Krise wird.
- Welche regulatorischen Herausforderungen auf KRITIS-Betreiber zukommen – und welche Chancen sich daraus für Resilienz, Struktur und Handlungsfähigkeit ergeben
- Wie modernes Notfall- und Krisenmanagement organisatorische Abläufe, Alarmierung und Krisenkommunikation wirksam unterstützt
- Was konkrete Praxisbeispiele über erfolgreiche Vorbereitung, schnelle Reaktion und belastbare Krisenprozesse zeigen
- Warum digitale Notfallpläne Entscheidungs- und Eskalationsprozesse im Ernstfall deutlich effizienter machen
- Wie redundante und revisionssichere Krisenprozesse die Resilienz stärken und die Handlungsfähigkeit auch bei schweren Incidents sichern
Die Teilnehmer erfahren, wie Notfall- und Krisenmanagement effizient betrieben und zugleich revisionssicher sowie rechtskonform umgesetzt werden kann.
Referent:

David Rinio ist Junior Sales & Account Manager bei der F24 und unterstützt Unternehmen beim Aufbau digitaler Alarmierungs- und Kommunikationsprozesse, um im Ernstfall schnell, sicher und strukturiert reagieren zu können.





