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IT-Sicherheit 1/2020

IT-SICHERHEIT informiert sechs Mal im Jahr praxisnah und leicht verständlich über technische und strategisch wichtige Entwicklungen, Neuerungen und Trends zu allen Themen der IT-Sicherheit: IT-S-1-2020-CoverEaxomTKH4nvuc

- Security Management 
- Cybersicherheit
- Endpoint / Mobile Security
- Cloud- / Web App Security
- Datenschutz / Back-up / Archivierung
Betriebssicherheit


Außerdem bietet IT-SICHERHEIT regelmäßig spannende Einblicke in Forschung und Technik im Bereich Security und erläutert in der Rubrik IT-Recht / Rechtsprechung aktuelle Fälle und Gesetze.  

Lesen Sie hier die Ausgabe 1/2020 hier online als eMagazine oder laden Sie sich die PDF-Datei herunter.


IT-SICHERHEIT fokussiert jetzt den Mittelstand

Editorial von Chefredakteur Stefan Mutschler

Als aufmerksamer Leser haben Sie es sicherlich bereits bemerkt – die IT-SICHERHEIT hat nicht nur ihr Erscheinungsbild erneuert, sie hat auch inhaltlich einen neuen Fokus: Ab dieser Ausgabe ist IT-SICHERHEIT das „Mittelstandsmagazin für Informationssicherheit und Datenschutz“. Natürlich wird es auch weiterhin Security-Themen geben, die für Unternehmen aller Größenordnungen gleichermaßen gelten – wir werden jedoch verstärkt auf die Bedürfnisse und Nöte kleinerer und mittlerer Unternehmen, der sogenannten KMU, eingehen. Eine exakte, allgemeingültige Definition, was nun ein KMU genau ist, gibt es nicht – wir gehen das pragmatisch an und haben einfach Unternehmen mit bis zu etwa 500 Mitarbeitern im Kopf.

Warum machen wir das? Nun, das Bundesamt für Verfassungsschutz schätzt die jährlichen Schäden für deutsche Unternehmen durch internationale Wirtschaftsspionage und Cyberkriminalität derzeit auf mindestens 50 Milliarden Euro. Betroffen sind nicht zuletzt die vielen innovativen KMU, die mit ihrem Know-how oft zur Weltspitze gehören. Sie sind oft leichte Beute, denn ihre Cyber-Verteidigung ist meist viel fragiler als die von Großunternehmen, die entsprechend ausgerüstete, hochspezialisierten IT- und IT-Sicherheitsabteilungen unterhalten. Bei den KMU sind hingegen sowohl die Personal- als auch die Finanz- und Technik-Ressourcen meist chronisch
unterdimensioniert. Die Angriffsflächen andererseits sind exakt dieselben wie bei Großunternehmen! Das haben KMU oft nicht auf dem Radar – mit dramatischen Folgen.

Laut einem Cybersecurity Special Report von Cisco zu KMU hatten mindestens 53 Prozent bereits mit Cyberangriffen auf ihre IT zu kämpfen. Bei knapp einem Drittel davon blieben die Schäden daraus unter 100.000 Dollar, aber bei einem Fünftel summierten sie sich auf Beträge zwischen 1 bis 2,5 Millionen Dollar. „Gerade der Mittelstand als Rückgrat unserer Wirtschaft und vielfacher Innovationstreiber ist im Visier von Cyberangreifern“, so Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). „Das kann Krankenhäuser genauso treffen wie Handwerksbetriebe, Autozulieferer oder Juweliere. Viele KMU benötigen Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen der Prävention, Detektion und Reaktion.“ Das BSI hat daher kürzlich eine „IT-Notfallkarte“ und „Landkarte der Cybersicherheitsinitiativen“ als Orientierung und Erste Hilfe veröffentlicht.

Eine sicherheitstechnisch getriebene Flucht in eine durch Profis betriebene Cloud gilt manchen als Ausweg aus der Zwickmühle, denn eine Aufstockung der eigenen Cyber-Verteidigung lässt sich meist kaum umsetzen – zumindest nicht in der gebotenen Geschwindigkeit und in adäquatem Umfang. Die Cloud verspricht die Verteidigung zu stärken, ohne dass zusätzliches Personal hinzugezogen wird oder vorhandene Ressourcen belastet werden. Die Frage ist aber laut Cisco-Report, ob die Verlagerung der Sicherheit in die Cloud als Strategie zur Abwehr von Angriffen ausreicht. Außerdem könnten Unternehmen die Verantwortung für die Sicherheit nicht einfach abwälzen, indem sie Daten in die Cloud verlagern: Sie müssen sich noch immer über die von Cloud-Anbietern auferlegten
Sicherheitskontrollen informieren und wissen, wie sich potenzielle Sicherheitsverletzungen in der Cloud auf die Ressourcen vor Ort auswirken können.

Es gibt also viel zu tun, packen wir’s an!

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der neuen IT-SICHERHEIT,

Ihr Stefan Mutschler
Chefredakteur

 

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IT-SICHERHEIT fokussiert jetzt den Mittelstand

Editorial von Chefredakteur Stefan Mutschler

Als aufmerksamer Leser haben Sie es sicherlich bereits bemerkt – die IT-SICHERHEIT hat nicht nur ihr Erscheinungsbild erneuert, sie hat auch inhaltlich einen neuen Fokus: Ab dieser Ausgabe ist IT-SICHERHEIT das „Mittelstandsmagazin für Informationssicherheit und Datenschutz“. Natürlich wird es auch weiterhin Security-Themen geben, die für Unternehmen aller Größenordnungen gleichermaßen gelten – wir werden jedoch verstärkt auf die Bedürfnisse und Nöte kleinerer und mittlerer Unternehmen, der sogenannten KMU, eingehen. Eine exakte, allgemeingültige Definition, was nun ein KMU genau ist, gibt es nicht – wir gehen das pragmatisch an und haben einfach Unternehmen mit bis zu etwa 500 Mitarbeitern im Kopf.

Warum machen wir das? Nun, das Bundesamt für Verfassungsschutz schätzt die jährlichen Schäden für deutsche Unternehmen durch internationale Wirtschaftsspionage und Cyberkriminalität derzeit auf mindestens 50 Milliarden Euro. Betroffen sind nicht zuletzt die vielen innovativen KMU, die mit ihrem Know-how oft zur Weltspitze gehören. Sie sind oft leichte Beute, denn ihre Cyber-Verteidigung ist meist viel fragiler als die von Großunternehmen, die entsprechend ausgerüstete, hochspezialisierten IT- und IT-Sicherheitsabteilungen unterhalten. Bei den KMU sind hingegen sowohl die Personal- als auch die Finanz- und Technik-Ressourcen meist chronisch
unterdimensioniert. Die Angriffsflächen andererseits sind exakt dieselben wie bei Großunternehmen! Das haben KMU oft nicht auf dem Radar – mit dramatischen Folgen.

Laut einem Cybersecurity Special Report von Cisco zu KMU hatten mindestens 53 Prozent bereits mit Cyberangriffen auf ihre IT zu kämpfen. Bei knapp einem Drittel davon blieben die Schäden daraus unter 100.000 Dollar, aber bei einem Fünftel summierten sie sich auf Beträge zwischen 1 bis 2,5 Millionen Dollar. „Gerade der Mittelstand als Rückgrat unserer Wirtschaft und vielfacher Innovationstreiber ist im Visier von Cyberangreifern“, so Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). „Das kann Krankenhäuser genauso treffen wie Handwerksbetriebe, Autozulieferer oder Juweliere. Viele KMU benötigen Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen der Prävention, Detektion und Reaktion.“ Das BSI hat daher kürzlich eine „IT-Notfallkarte“ und „Landkarte der Cybersicherheitsinitiativen“ als Orientierung und Erste Hilfe veröffentlicht.

Eine sicherheitstechnisch getriebene Flucht in eine durch Profis betriebene Cloud gilt manchen als Ausweg aus der Zwickmühle, denn eine Aufstockung der eigenen Cyber-Verteidigung lässt sich meist kaum umsetzen – zumindest nicht in der gebotenen Geschwindigkeit und in adäquatem Umfang. Die Cloud verspricht die Verteidigung zu stärken, ohne dass zusätzliches Personal hinzugezogen wird oder vorhandene Ressourcen belastet werden. Die Frage ist aber laut Cisco-Report, ob die Verlagerung der Sicherheit in die Cloud als Strategie zur Abwehr von Angriffen ausreicht. Außerdem könnten Unternehmen die Verantwortung für die Sicherheit nicht einfach abwälzen, indem sie Daten in die Cloud verlagern: Sie müssen sich noch immer über die von Cloud-Anbietern auferlegten
Sicherheitskontrollen informieren und wissen, wie sich potenzielle Sicherheitsverletzungen in der Cloud auf die Ressourcen vor Ort auswirken können.

Es gibt also viel zu tun, packen wir’s an!

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der neuen IT-SICHERHEIT,

Ihr Stefan Mutschler
Chefredakteur

 

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