Home » Fachbeiträge » Security Management » IT-Security outsourcen? Warum KI die Make-or-Buy-Frage nochmals aufwirft

IT-Security outsourcen? Warum KI die Make-or-Buy-Frage nochmals aufwirft : Mehr Technologie bedeutet nicht automatisch mehr Kontrolle

Künstliche Intelligenz verändert die IT schneller als jede Technologie zuvor. Analysen werden automatisiert, Prozesse entstehen in wenigen Stunden und moderne Security-Plattformen erkennen Bedrohungen zunehmend selbstständig. Dadurch entsteht in vielen Unternehmen ein neuer Eindruck: Wir können immer mehr selbst machen.

4 Min. Lesezeit
Adlon: Datenschutzsymbol vor virtueller "Stadt-Insel"
Bildquellen: Adlon/KI-generiert für Adlon

Advertorial

Und genau hier liegt eine der größten strategischen Herausforderungen unserer Zeit. Denn mit jeder neuen Sicherheitslösung, jedem KI-Agenten und jeder zusätzlichen Automatisierung wächst auch die Komplexität und Verantwortung für Betrieb, Überwachung, Governance und Absicherung. Aus technischer Machbarkeit wird nicht automatisch organisatorische Beherrschbarkeit.

Deshalb lautet die entscheidende Frage heute nicht mehr:

Was können wir selbst machen?

Sondern:

Was sollten wir selbst machen?

Für Geschäftsführung, CIOs, CISOs und IT-Leiter wird diese Frage zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Denn interne Ressourcen sind begrenzt. Sie sollten dort eingesetzt werden, wo sie den größten Beitrag zur eigenen Wertschöpfung leisten. Nicht überall dort, wo eine Aufgabe theoretisch selbst oder mit KI selbst erledigt werden könnte.

Adlon-Grafik: Hand mit Cybersecurity-Schild, einer Uhr entgegengehender Mann
Die Uhr tickt. Ressourcen auf die eigene Wertschöpfung ausrichten und Security zukaufen?

Die gefährliche Gleichung: Mehr KI = weniger Spezialisten

Moderne Security-Lösungen nutzen heute bereits KI, um Anomalien zu erkennen, Warnmeldungen zu priorisieren oder Sicherheitsereignisse schneller auszuwerten. Das steigert die Produktivität erheblich.

Es ersetzt jedoch nicht die Erfahrung, Risiken richtig einzuordnen, Vorfälle zu bewerten und in kritischen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wer IT-Security ausschließlich als Technologiefrage betrachtet, unterschätzt häufig den eigentlichen Aufwand:

  • Sicherheitsereignisse müssen bewertet werden.
  • Schwachstellen müssen priorisiert werden.
  • Maßnahmen müssen abgestimmt werden.
  • Vorfälle erfordern schnelle Entscheidungen.
  • Betrieb und Überwachung müssen dauerhaft sichergestellt sein.

KI unterstützt. Verantwortung bleibt.

Gerade deshalb überprüfen viele Unternehmen aktuell ihre Security-Organisation. Nicht, weil sie weniger Kontrolle wollen. Sondern weil sie erkennen, dass hochqualifizierte interne Mitarbeiter ihre Zeit dort investieren sollten, wo sie geschäftliche Differenzierung schaffen.

Fokus statt Vollständigkeit

Viele Unternehmen verfolgen noch immer den Ansatz, möglichst viele Kompetenzen selbst aufzubauen und selbst zu betreiben. In der Praxis führt das jedoch häufig zu einer Überlastung interner Teams. Eine moderne Sicherheitsstrategie folgt einem anderen Prinzip:

Adlon: Klemmbrett

Interne Ressourcen konzentrieren sich auf die eigene Wertschöpfung. Spezialaufgaben werden dort erbracht, wo höchste Expertise bereits verfügbar ist.

Schließlich baut kaum ein Unternehmen seinen eigenen Stromversorger, sein eigenes Rechenzentrum oder seine eigene Telekommunikationsinfrastruktur auf.

Warum sollte es bei Security anders sein?

Die eigentliche Management-Frage lautet deshalb:

Welche Sicherheitsfunktionen schaffen strategischen Mehrwert im eigenen Unternehmen und welche Aufgaben sollten Spezialisten übernehmen?

Typische Kandidaten für Managed Security Services sind:

Governance, Risikoentscheidungen und die strategische Sicherheitsausrichtung bleiben dagegen in den Händen des Unternehmens. So entsteht keine Abhängigkeit, sondern eine sinnvolle Arbeitsteilung.

Security by Design statt Security als Add-on

Der digitale Arbeitsplatz entwickelt sich permanent weiter. Neue Cloud-Dienste, mobile Arbeitsplätze, hybride Infrastrukturen und KI-Anwendungen erweitern die Möglichkeiten für Unternehmen. Gleichzeitig wächst die Angriffsfläche. Viele Sicherheitsprobleme entstehen deshalb nicht durch fehlende Technologien. Sie entstehen durch Komplexität. Und fehlende Fokussierung.

ADLON verfolgt einen anderen Ansatz:

Security by Design.

Sicherheit wird nicht nachträglich ergänzt, sondern von Beginn an in Architektur, Betrieb und Prozesse integriert.

Als Spezialist für den Microsoft-basierten Digital Workplace verbindet ADLON modernes Arbeiten und wirksame Cybersecurity zu einem durchgängigen Sicherheitsmodell. Das gesamte Portfolio orientiert sich am international etablierten NIST Cybersecurity Framework (NIST CSF) und deckt den vollständigen Sicherheitslebenszyklus ab:

Adlon: Govern
  • Identify: Risiken und Schwachstellen erkennen
  • Protect: Systeme, Identitäten und Daten schützen
  • Detect: Sicherheitsereignisse frühzeitig identifizieren
  • Respond: strukturiert auf Vorfälle reagieren
  • Recover: den Geschäftsbetrieb schnell wiederherstellen
  • Govern: Sicherheitsziele, Verantwortlichkeiten, Risiken und Compliance Anforderungen strategisch steuern

Ergänzt wird dieser Ansatz durch bewährte Managed Security Services, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Sicherheitslage nachhaltig zu verbessern und interne Teams gezielt zu entlasten.

Online-Impuls: IT-Security Outsourcing – Make or Buy?

Cyberangriffe nehmen zu. Die Anforderungen aus NIS2 steigen. Gleichzeitig verändert KI die Art und Weise, wie Sicherheitsarbeit organisiert wird.

Im Online-Impuls „IT-Security Outsourcing: Make or Buy?“ zeigt Sven Hillebrecht, General Manager und Information Security Management Beauftragter bei ADLON, wie Unternehmen die richtige Balance zwischen Eigenleistung und Managed Security finden. Im Mittelpunkt stehen dabei keine Produkte, sondern strategische Entscheidungen rund um Resilienz, Wirtschaftlichkeit und den gezielten Einsatz interner Ressourcen.

Das nehmen Sie mit:

✓ Wie KI die Anforderungen an moderne Security-Organisationen verändert

✓ Welche Sicherheitsfunktionen Unternehmen sinnvoll selbst betreiben sollten

✓ Welche Leistungen sich besonders für Managed Security Services eignen

✓ Wie Unternehmen trotz Fachkräftemangel handlungsfähig bleiben

✓ Nach welchen Kriterien die Make-or-Buy-Entscheidung getroffen werden sollte

✓ Wie interne Ressourcen stärker auf die eigene Wertschöpfung ausgerichtet werden können

Je mehr Technologie verfügbar wird, desto wichtiger wird die Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Erfahren Sie, welche Security-Aufgaben Unternehmen selbst verantworten sollten und wo spezialisierte Partner für mehr Resilienz, Skalierbarkeit und Sicherheit sorgen können.

Jetzt für 0 Euro anmelden

Porträt Sven Hillebrecht

Sven Hillebrecht, General Manager und ISMB des IT-Beratungsunternehmens Adlon

 

>> Mehr über Security by Design und Managed IT-Security von ADLON

Newsletter Abonnieren

Abonnieren Sie jetzt IT-SICHERHEIT News und erhalten Sie alle 14 Tage aktuelle News, Fachbeiträge, exklusive Einladungen zu kostenlosen Webinaren und hilfreiche Downloads.

Andere interessante Fachbeiträge

Baum mit Cybersecurity-Symbolen

Eine Zero-Trust-Architektur komplett mit Open Source

Zero Trust rückt die Identität an die Stelle des Netzwerkperimeters. Unser Autor zeigt, wie quelloffene Bausteine die Kette von der Anmeldung über den Netzzugang und die Maschineni...

Roboterähnliche Gestalt vor Laptops

Nichts zu holen für die KI

Künstliche Intelligenz verschärft die Bedrohungslage für Unternehmen und Behörden, erfindet dabei aber keine neuen Angriffsmethoden. Wer grundlegende Sicherheitsmaßnahmen konsequen...

Messeimpression Messe Essen

Security Essen 2026: Was Cyber-Sicherheitsprofis auf der Messe erwartet

Die Security Essen öffnet vom 22. bis 25. September ihre Tore und bringt ein umfangreiches Programm rund um digitale Bedrohungen, Drohnentechnologie sowie den Schutz kritischer Inf...