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Einklang zwischen Sicherheit, Compliance und Benutzerfreundlichkeit: Relevante Puzzleteile eines modernen Identitätsmanagements in Unternehmen

Digitale Identitäten stehen im Zentrum nahezu aller modernen Geschäftsmodelle. Ihre sichere und effiziente Verwaltung entwickelt sich zunehmend zur Herausforderung für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Wer Nutzer zuverlässig authentifizieren will, muss sensible Informationen schützen und gleichzeitig eine reibungslose Anwendererfahrung ermöglichen.

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Mann platziert letztes Puzzleteil auf weißem Puzzle
Foto: ©AdobeStock/fran_kie

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Vor allem im Customer Identity and Access Management (CIAM) spielen deshalb zukunftsfähige Authentifizierungsverfahren eine Schlüsselrolle: Sie helfen, Sicherheitsrisiken zu minimieren und das Nutzererlebnis spürbar zu verbessern.

Die Anforderungen an das Identitäts- und Zugriffsmanagement sind vielfältiger denn je, während sich die aktuelle Bedrohungslage dynamisch weiterentwickelt. Somit ist es für Unternehmen essenziell, ihre Authentifizierungsstrategien kontinuierlich zu überprüfen und entsprechend zu adaptieren. Damit dies sicher gelingen kann, braucht es Klarheit über die wichtigsten Herausforderungen und Trends im IAM-Umfeld. Nur so lässt sich erkennen, welche Fähigkeiten ein CIAM-System von morgen bereits heute bieten muss.

Digitale Identitäten: Vielfalt und Verantwortung

Die Zahl digitaler Identitäten wächst exponentiell, und längst sind es nicht mehr nur menschliche Nutzer. Non-Human Identities (NHI) wie IoT-Geräte, Microservices oder KI-Agenten agieren als privilegierte Entitäten und benötigen ein ebenso stringentes Identitäts- und Zugriffsmanagement. Studien sprechen von einem Verhältnis von 1:50 zwischen Human und Non-Human Identities. Die Herausforderung: Transparenz, Lifecycle-Management und sichere Authentifizierung trotz fehlender biometrischer Merkmale, dafür mit Zertifikaten, Token und automatisierter Rotation.

Gleichzeitig explodiert die Vielfalt an Identity Providern (IdP). Unternehmen müssen mit lokalen Directories, Cloud-Diensten, Behördenportalen und Wallet-basierten Identitäten wie EUDI oder E-ID umgehen. Ohne Multi-IdP-Fähigkeit drohen Brüche in der User Journey, regulatorische Hürden und Sicherheitslücken.

Neue Bedrohungen: Phishing, KI und Quantencomputing

Cyberkriminelle nutzen die Komplexität der Authentifizierung gezielt aus. Phishing bleibt dabei das Einfallstor Nummer eins. KI-gestützte Angriffe simulieren biometrische Merkmale, lösen Captchas und generieren täuschend echte Phishing-Mails. Gleichzeitig entstehen durch Schatten-IT und unkontrollierte Nutzung von KI-Tools neue Risiken innerhalb der Organisation. Auch das Quantencomputing stellt eine reale Bedrohung dar. Der Shor-Algorithmus kann klassische Verschlüsselung wie RSA oder ECC in Minuten brechen. Angreifer speichern heute verschlüsselte Daten, um sie später zu entschlüsseln. Unternehmen sind somit dringend angehalten, ihre Infrastruktur auf Post-Quanten-Kryptografie (PQC) vorzubereiten. Hybride Modelle, algorithmische Agilität und NIST-konforme Standards sind hier von entscheidender Bedeutung.

Sicherheit trifft Benutzerfreundlichkeit

Technische Komplexität darf nicht zulasten der Nutzerfreundlichkeit gehen. Denn was nützt höchste Sicherheit, wenn Kunden und Mitarbeitende Prozesse abbrechen oder umgehen? Moderne CIAM-Systeme benötigen daher adaptive Authentifizierungsverfahren: Sicherheitsstufen werden kontextsensitiv angepasst, zusätzliche Prüfungen nur bei erhöhtem Risiko durchgeführt.

Passwortlose Verfahren wie FIDO2 bieten eine elegante Lösung. Sie sind Phishing-resistent, geräteübergreifend nutzbar und verbessern die User Experience signifikant. Doch auch FIDO2 stößt an Grenzen – etwa bei Maschinenidentitäten oder Legacy-Systemen. Eine starke Orchestrierung, flexible Flows und fallback-fähige Alternativen sind daher unverzichtbar, um Sicherheit und Usability zu vereinen.

SSI-Enablement: Die Zukunft beginnt jetzt

Mit der Einführung der Europäischen Digitalen Identität (EUDI) und Self-Sovereign Identity (SSI) entstehen neue Vertrauensmodelle. Nutzer behalten die Kontrolle über ihre Daten, Unternehmen müssen sich auf dezentrale Identitätsnachweise einstellen. SSI ermöglicht rechtsverbindliche Transaktionen ohne zentrale Register – ein Paradigmenwechsel, der CIAM-Systeme vor neue Aufgaben im SSI-Enablement stellt und ein ganzheitliches, agiles Prozessverständnis verlangt.

„Puzzeln mit Methode“: Airlock als strategischer Partner

Der Security-Experte Airlock bietet eine Plattform, die weit über klassische IAM-Funktionalität hinausgeht und aktuellen wie künftigen Herausforderungen konsequent Rechnung trägt. Besondere Stärke beweist die Architektur dabei vor allem in der methodischen Zusammensetzung verschiedensten Security-Komponenten und Services zu einem konsistenten, flexiblen Sicherheitsmodell. Die Plattform ist modular aufgebaut und erlaubt es, Sicherheitsbausteine wie Web Application Firewall, API-Security, Identity and Access Management, Anomaly Detection und WAAP nicht nur nebeneinander zu betreiben, sondern sie funktional und logisch miteinander zu verzahnen.

Zusammengesetzte Puzzleteile von Airlock

Im Zuge steigender Anforderungen müssen unterschiedlichste Puzzleteile sinnvoll zusammengesetzt werden.

Für maximale Flexibilität im Einsatz basiert die Lösung von Airlock auf einem mehrschichtigen Sicherheitsmodell, das sich bedarfsgerecht an die Anforderungen unterschiedlicher IT-Landschaften anpasst – ob On-Premises, hybrid oder vollständig cloudbasiert. Containerisierte Anwendungen lassen sich ebenso integrieren wie klassische Backend-Systeme.

Dabei steht nicht nur die technische Interoperabilität im Vordergrund, sondern auch die strategische Skalierbarkeit: Unternehmen können neue Sicherheitsmechanismen schnell etablieren, bestehende Prozesse flexibel anpassen und regulatorische Anforderungen zuverlässig erfüllen.

Ein zentrales Element dieser Methodik ist die Fähigkeit zur dynamischen Risikoanalyse. Über konfigurierbare Authentifizierungsflüsse, fein steuerbare Trust-Scores und kontinuierliche Verhaltensanalysen entsteht eine adaptive Umgebung. Somit können Unternehmen zügig auf neue Bedrohungslagen und Nutzungsmuster reagieren. Gleichzeitig bleibt die Benutzerfreundlichkeit gewahrt – durch kontextbasierte Authentifizierung, passwortlose Verfahren und Self-Service-Funktionen, die den Helpdesk entlasten und die Akzeptanz auf Anwenderseite erhöhen.

Praxisbeispiele zeigen die Leistungsfähigkeit:

Johanniter-Unfall-Hilfe nutzt Airlock für flexible Authentifizierungsflüsse mit über 60.000 Mitarbeitenden. Unterschiedliche Compliance-Vorgaben werden zuverlässig erfüllt.
Frankfurter Bankgesellschaft ersetzte RSA-Token durch passwortlose OneTouch-Authentifizierung.
Schweizerische Bundesbahnen integrieren hunderte Serviceanbieter über Token Exchange. Segmentierung und zentrale Steuerung sorgen für Skalierbarkeit und Sicherheit für über fünf Millionen Anwender.

„Puzzeln mit Methode“ bedeutet bei Airlock also nicht nur technologische Vielfalt, sondern vor allem strategische Kohärenz. Jede Komponente erfüllt eine klar definierte Aufgabe im Gesamtsystem und trägt dazu bei, digitale Identitäten sicher, effizient und benutzerfreundlich zu verwalten. Airlock Secure Access Hub liefert somit ein agiles Fundament für digitale Souveränität, regulatorische Konformität und nachhaltige Innovationsfähigkeit.

Cover Whitepaper Puzzleteile moderner Authentifizierung

Im Whitepaper „Die Puzzleteile moderner Authentifizierung“ werden die Herausforderungen, denen die Verantwortlichen für Identitäts- und Zugriffsmanagement gegenüberstehen, im Detail beschrieben. Zudem liefert das Whitepaper konkrete Handlungsempfehlungen zur Umsetzung moderner Authentifizierungsprozesse.

Unternehmen erhalten hilfreiche Tipps, worauf bei der Auswahl einer geeigneten Lösung unbedingt geachtet werden sollte. Im Zuge steigender Anforderungen müssen unterschiedlichste Puzzleteile sinnvoll zusammengesetzt werden.

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