Identitätssicherheit im KI-Zeitalter: Warum MFA und Passkeys unverzichtbar werden
KI-gestütztes Phishing, hybride IT-Umgebungen und immer mehr Identitäten, Anmeldevorgänge und Zugriffswege erhöhen das Risiko, dass kompromittierte Zugangsdaten für Cyberangriffe missbraucht werden. Klassische Passwörter reichen zur Absicherung von Identitäten längst nicht mehr aus. Unternehmen benötigen starke Authentifizierungsmethoden, risikobasierte Zugriffskontrollen und konsequent umgesetzte Zero-Trust-Strategien.

Advertorial
Die Identity- und Access-Governance-Lösung ManageEngine AD360 unterstützt Unternehmen dabei, Identitäten und Zugriffe in hybriden Umgebungen zentral zu steuern und abzusichern.
Mit der Einführung von Cloud-Diensten, Software-as-a-Service-(SaaS)-Anwendungen und verteilten Arbeitsmodellen wächst die Zahl der Identitäten, Geräte und Zugriffswege, die Unternehmen schützen müssen. Identitäten sind zwar seit Langem ein Ziel von Angreifern, doch die heutigen vernetzten IT-Umgebungen vergrößern die Angriffsfläche und erhöhen die Komplexität. Bereits ein einziges kompromittiertes Konto kann Zugriff auf kritische Geschäftsanwendungen, Cloud-Umgebungen, sensible Daten und privilegierte Ressourcen ermöglichen.
Um diese Risiken zu adressieren, benötigen Unternehmen Identity- und Access-Management-Plattformen, die einen zentralen Überblick über alle Identitäten und Zugriffe schaffen, deren Verwaltung und Absicherung erleichtern und ein kontinuierliches Monitoring ermöglichen. ManageEngine AD360 erweitert diese Funktionen über Active Directory (AD), Microsoft 365 und Exchange hinweg und ermöglicht eine konsistente Access Governance.
Passwörter bleiben dabei ein zentrales Risiko: Sie können durch Phishing gestohlen oder durch Datenlecks offengelegt werden. Unsichere Benutzerpraktiken wie die Wiederverwendung über mehrere Anwendungen hinweg können die Auswirkungen einer Kompromittierung zusätzlich erhöhen. Unternehmen müssen deshalb ihre Authentifizierung stärken und die Abhängigkeit von Passwörtern schrittweise reduzieren – etwa durch Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und Passkeys.
MFA: Identitätssicherheit gezielt stärken
MFA gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, um das Risiko kompromittierter Konten zu reduzieren. Da zusätzlich zum Passwort ein weiterer Faktor erforderlich ist, wird unbefugter Zugriff deutlich erschwert – selbst wenn Zugangsdaten bereits offengelegt wurden. Moderne MFA-Lösungen berücksichtigen dabei Kontextsignale wie Gerät, Standort und Benutzerverhalten, um das individuelle Risiko jedes Anmeldeversuchs zu bewerten. AD360 ermöglicht eine risikobasierte Authentifizierung, bei der stärkere Kontrollen greifen, wenn ein erhöhtes Risiko erkannt wird – etwa bei ungewöhnlichen Anmeldeversuchen oder abweichendem Nutzerverhalten.
Nicht alle MFA-Methoden bieten dabei das gleiche Schutzniveau. Phishing-resistente Verfahren wie FIDO2-basierte Sicherheitsschlüssel und Passkeys schützen besser vor modernen Formen des Zugangsdatenmissbrauchs als eine klassische SMS-basierte Verifizierung.
Passkeys: Passwortlose Authentifizierung ausbauen
Passkeys helfen Unternehmen, die Abhängigkeit von Passwörtern weiter zu reduzieren und ermöglichen eine Phishing-resistente Authentifizierung auf Basis von FIDO2 und WebAuthn. Da bei der Authentifizierung kein gemeinsames Geheimnis wie ein Passwort eingegeben oder übertragen wird, sondern biometrische Verfahren oder gerätebasierte Verifizierung zum Einsatz kommen, sind sie deutlich weniger anfällig für Phishing oder Zugangsdatenmissbrauch.
AD360 unterstützt Passkey-Authentifizierung über Technologien wie Windows Hello, Apple Touch ID, Face ID und biometrische Verfahren. Für Unternehmen bedeutet das weniger Passwort-Resets, schnellere Anmeldungen und eine bessere Unterstützung von Zero-Trust-Initiativen.
Zero Trust: Strategischer Rahmen für Identitätssicherheit
Zero Trust setzt starke Identitätskontrollen, adaptive Authentifizierung und Governance voraus: Zugriffe müssen authentifiziert, autorisiert und risikobasiert bewertet werden – unabhängig von Netzwerkstandort oder Anwendung. Entscheidend ist, diese Kontrollen konsistent über hybride IT-Umgebungen hinweg durchzusetzen.
AD360 hilft dabei, diese Kontrollen auf AD, Microsoft 365, Exchange und andere geschäftskritische Systeme auszuweiten. Die Kombination aus adaptiver MFA, passwortloser Authentifizierung und Identity Governance hilft, Risiken durch kompromittierte Konten zu reduzieren und die Zugriffskontrolle zu verbessern.
KI-gestützte Authentifizierung: Risiken kontinuierlich bewerten
KI-gestützte Angriffe erhöhen den Druck auf die Identitätssicherheit – gleichzeitig können KI- und ML-basierte Verfahren helfen, verdächtige Aktivitäten schneller zu erkennen. Moderne IAM-Plattformen analysieren dafür kontinuierlich das Verhalten von Benutzern und Entitäten, um Abweichungen vom Normalverhalten sichtbar zu machen, die bei klassischen Authentifizierungsmethoden unentdeckt bleiben könnten.
Typische Indikatoren sind Anmeldeanomalien, Impossible-Travel-Szenarien, ungewöhnliches Geräteverhalten und der Missbrauch privilegierter Rechte. AD360 kombiniert Verhaltensanalysen, Auditing und adaptive Authentifizierung, damit Unternehmen solche Aktivitäten früher erkennen und reagieren können, bevor Angreifer ihren Zugriff ausweiten. So lassen sich Zugriffskontrollen dynamisch an das aktuelle Risiko anpassen. Damit werden kontinuierliche Risikobewertung und adaptive Sicherheitskontrollen zu wichtigen Bausteinen, um identitätsbasierte Angriffe früher zu erkennen und die Cyberresilienz zu stärken.
Fazit: Identitäten konsequent absichern
Cybersicherheit wird heute nicht mehr allein durch Netzwerke und Endpoints definiert. In hybriden IT-Umgebungen werden Identitäten zu einem zentralen Kontrollpunkt: Wer auf welche Anwendung zugreifen darf, unter welchen Bedingungen eine Anmeldung akzeptiert wird und wie verdächtiges Verhalten erkannt wird, entscheidet maßgeblich über das Sicherheitsniveau.
MFA und Passkeys setzen an unterschiedlichen Stellen an. Während MFA die Authentifizierung durch zusätzliche Prüfungen stärkt, reduzieren Passkeys die Abhängigkeit von Passwörtern und bieten einen besseren Schutz vor Phishing sowie zugangsdatenbasierten Angriffen. Zusammen unterstützen sie Zero-Trust-Strategien und helfen, hybride Arbeitsumgebungen besser abzusichern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber identitätsbasierten Bedrohungen zu verbessern.
AD360 führt diese Funktionen mit Identity Governance, Auditing und zentraler Zugriffskontrolle zusammen. So können Unternehmen Identitäten über hybride IT-Umgebungen hinweg konsistenter verwalten, Zugriffe gezielter steuern und identitätsbasierte Risiken früher erkennen.

AD360-Lösungen
Testen Sie den kompletten Funktionsumfang von AD360 30 Tage lang kostenlos.
Kontakt:
Vertrieb und deutschsprachiger Support
MicroNova AG
Unterfeldring 6
85256 Vierkirchen
Tel.: +49 8139 9300-456
www.ManageEngine.de
Newsletter Abonnieren
Abonnieren Sie jetzt IT-SICHERHEIT News und erhalten Sie alle 14 Tage aktuelle News, Fachbeiträge, exklusive Einladungen zu kostenlosen Webinaren und hilfreiche Downloads.



