Webkonferenz: KI für und gegen IT-Sicherheit
KI macht Cyberangriffe schneller und glaubwürdiger, und sie hilft zugleich bei Erkennung und Analyse. Wie Sie beides im Griff behalten, zeigt diese Webkonferenz aus Sicht der Angriffs- und der Abwehrseite.

Zeitplan – 19.11.2026
(Wenn Sie als Anbieter auf einem nächsten Termin Ihre Lösung vorstellen wollen, sprechen Sie uns an: wolfgang.scharf@datakontext.com)
| 09:00 – 09:30 Uhr | Keynote: folgt |
| 09:30 – 10:00 Uhr | KI-gestützte Cyberangriffe: Wo Ihre Abwehr jetzt ansetzen muss |
| 10:00 – 10:30 Uhr | KI in der Spur: Verantwortung, Kontrolle und Vertrauen |
| 10:30 – 11:00 Uhr | Lizenz zum Handeln? KI-Agenten unter Kontrolle |
| 11:00 – 11:30 Uhr | Schatten-KI, LLMs und autonome Agenten sicher kontrollieren |
| 11:30 – 12:00 Uhr | Agentic AI: Klare Grenzen für Autonomie |
| 12:00 – 12:30 Uhr | folgt |
| 12:30 – 13:00 Uhr | KI betriebene SASE Security Operations – autonom und einfach |
09:00 – 09:30 Uhr: Keynote folgt
09:30 – 10:00 Uhr: KI-gestützte Cyberangriffe: Wo Ihre Abwehr jetzt ansetzen muss
Ihre Stimme lässt sich klonen. Ihre Daten lassen sich finden. Wie leicht macht KI Ihr Unternehmen zur Zielscheibe? Stefanie Kaiser zeigt, wie Cyberkriminelle mit täuschend echten Phishing-Mails und geklonten Stimmen gezielte Angriffe überzeugender gestalten. Praxisnahe Beispiele machen deutlich, wie zu weit gefasste Zugriffsrechte in Microsoft 365 sensible Daten durch Copilot leichter auffindbar machen und welche Risiken Shadow AI sowie manipulierte Eingaben bergen.
Außerdem erfahren Sie, wie KI gleichzeitig auch die Bedrohungserkennung, Vorfallanalyse und Security Awareness stärkt. Erkenntnisse aus dem AI Risk Report 2026 beleuchten aktuelle Entwicklungen in der DACH-Region. Konkrete Empfehlungen helfen Ihnen, Berechtigungen zu prüfen, klare KI-Richtlinien zu etablieren und neue Anwendungen sicher einzuführen. So nutzen Sie die Chancen der KI und erschweren Angreifern den Zugriff.
- Täuschend echt, hochautomatisiert: Wie KI Phishing, Deepfakes und Cyberangriffe gefährlicher macht
- Wenn KI sensible Daten preisgibt: Risiken durch Microsoft 365 Copilot, Shadow AI und Prompt Injection
- KI gegen Cyberkriminelle: Bedrohungen schneller erkennen, Vorfälle gezielter analysieren und Mitarbeiter sensibilisieren
- Wie angreifbar ist die DACH-Region? Zentrale Erkenntnisse aus dem AI Risk Report 2026
- KI nutzen, Risiken begrenzen: Sichere Zugriffsrechte, klare Richtlinien und praktische Empfehlungen für die Einführung
Der Vortrag verbindet Angriffs- und Abwehrperspektive: Er zeigt, wie KI Cyberangriffe überzeugender und skalierbarer macht und wie Unternehmen durch klare Prozesse, gezielte Zugriffskontrollen und KI-gestützte Sicherheitsmaßnahmen wirksam gegensteuern können.
Referentin:

Stefanie Kaiser
10:00 – 10:30 Uhr: KI in der Spur: Verantwortung, Kontrolle und Vertrauen
KI ist in vielen Unternehmen längst im Einsatz – oft schneller, als Governance, Datenschutz und Sicherheit nachziehen können. Benjamin Naas zeigt, wie Sie KI-Initiativen voranbringen und zugleich klare Verantwortung und Kontrolle etablieren, um Vertrauen zurück zu erlangen.
Ausgangspunkt ist die strukturierte Bewertung von Nutzen, Machbarkeit und Risiko eines konkreten KI-Anwendungsfalls. Auf dieser Basis werden Verantwortlichkeiten, Freigabewege und eine pragmatische KI-Richtlinie mit den erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen verknüpft.
Im Fokus stehen der Schutz sensibler Daten, zulässige Eingaben, Rollen und Zugriffe, sichere Konfiguration, Protokollierung, Monitoring, Löschung, sowie der Umgang mit Anbietern und Sicherheitsvorfällen.
Naas stellt den SecureAI-Ansatz von SITS vor, der diese Bausteine zu einem umsetzbaren Fahrplan verbindet: von der ersten Idee über den kontrollierten Pilotbetrieb bis zum sicheren und skalierbaren KI-Einsatz. So erhalten Sie ein Vorgehensmodell, mit dem KI nutzbar wird, ohne die Kontrolle über Daten, Risiken und Verantwortlichkeiten zu verlieren.
- Kontrollverlust vermeiden: typische Risiken bei KI-Nutzung
- KI-Anwendungsfälle bewerten: Nutzen, Machbarkeit und Risiko
- Governance für Pilotbetrieb und Skalierung festlegen
- Daten, Rollen, Eingaben und Zugriffe wirksam absichern
- Mit Leitplanken vom KI-Piloten zum sicheren Betrieb
Wie Unternehmen KI-Anwendungsfälle bewerten, sicher pilotieren und mit konkreten Leitplanken in den Betrieb überführen.
Referent:

Benjamin Naas ist Datenschutzberater und externer Datenschutzbeauftragter mit technischem Hintergrund. Sein Fokus liegt auf pragmatischer und sicherer KI-Nutzung.
10:30 – 11:00 Uhr: Lizenz zum Handeln? KI-Agenten unter Kontrolle
In dieser Präsentation zeigt Daniel Wischnewski, wie KI längst ohne Freigabe im Unternehmen arbeitet. In Chatbots, Browser-Plugins, Eigenentwicklungen und autonomen Agenten, die Tools nutzen und Daten abrufen, ohne dass jemand sie eingestellt oder geprüft hat.
Anhand von Praxis-Szenarien und Live-Einblicken in Prompt Security wird gezeigt, wie sich Schatten-KI in Echtzeit erkennen und inventarisieren lässt. Richtlinienbasierte Datenmaskierung (Data Redaction) in Echtzeit schützt sensible Inhalte, bevor sie ein externes KI-Modell erreichen, und ersetzt pauschale Verbote durch granulare Kontrolle.
Weitere Demo-Szenarien zeigen, wie Richtlinien in natürlicher Sprache entstehen, Prompt-Injection abgewehrt und Agenten nach dem Least-Privilege-Prinzip begrenzt werden. Der Bogen zu DSGVO, NIS2 und EU AI Act macht deutlich, warum Sichtbarkeit über Datenflüsse die Basis für Datensouveränität ist.
- Schatten-KI: Unsichtbare Nutzung, Datenabfluss und Agenten mit Zugriff
- Sichtbarkeit: KI-Nutzung in Echtzeit erkennen und inventarisieren (Demo)
- Kontrolle: Datenmaskierung, Richtlinien in natürlicher Sprache, Schutz vor Prompt-Injection
- Agenten-Governance: Least Privilege und Verhaltensüberwachung
- Souveränität: DSGVO, NIS2, EU AI Act
Der Vortrag zeigt, wie sich unsichtbare KI-Nutzung und autonome Agenten sichtbar und steuerbar machen lassen, ohne Innovation auszubremsen, und wie Datenschutz und Datensouveränität nach deutschen und europäischen Maßstäben gewahrt bleiben.
Referent:

Daniel Wischnewski ist Senior Solutions Engineer bei SentinelOne und seit über 18 Jahren in der Cybersecurity tätig. Er berät zu Endpoint, Cloud, Identity, OT und AI Security, von Technik bis Business Value.
11:00 – 11:30 Uhr: Schatten-KI, LLMs und autonome Agenten sicher kontrollieren
Ihre KI arbeitet für Sie – oder öffnet sie Angreifern die Tür? Jörg Walz zeigt, wie Schatten-KI, Prompt Injections und unkontrollierte Agenten Ihre Sicherheitsstrategie aushebeln können und wie Sie die Kontrolle behalten. Statt punktueller Schutzmaßnahmen stellt er einen durchgängigen Sicherheitsansatz für den gesamten KI-Lebenszyklus vor.
Am Beispiel der Sicherheitsplattform von Palo Alto Networks veranschaulicht er live, wie Sie unbefugte KI-Nutzung unterbinden, sensible Daten vor unkontrolliertem Abfluss schützen und AI-Runtimes in Echtzeit gegen Prompt Injections absichern. Sie erhalten direkt umsetzbare Erkenntnisse, um Datenflüsse transparent zu machen, LLM-Schnittstellen zu schützen und die Berechtigungen autonomer Agenten gezielt zu begrenzen. So integrieren Sie KI-Innovationen in eine praxistaugliche Zero-Trust-Strategie und schaffen die Grundlage für ihren sicheren Einsatz im Unternehmen.
- Schatten-KI stoppen, Daten schützen: Unbefugte KI-Nutzung erkennen und unkontrollierte Datenabflüsse im Enterprise-Browser verhindern
- Prompt Injections ins Leere laufen lassen: LLMs und RAG-Pipelines in Echtzeit gegen Angriffe absichern
- Autonome Agenten unter Kontrolle halten: Datenflüsse überwachen, Berechtigungen begrenzen und Schnittstellen schützen
- KI-Innovationen sicher vorantreiben: Mit einem praxisnahen Sicherheits-Blueprint generative KI in eine ganzheitliche Zero-Trust-Strategie integrieren
Ein praxisnaher All-in-One-Blueprint, um Generative KI und autonome Agenten über den gesamten KI-Lebenszyklus hinweg abzusichern und risikofrei in eine Zero-Trust-Architektur zu integrieren.
Referent:

Jörg Walz ist Domain Consultant Network Security bei Palo Alto Networks. Als erfahrener Solution Architect berät er Unternehmen bei der Transformation komplexer Cloud- & Security-Infrastrukturen.
11:30 – 12:00 Uhr: Agentic AI: Klare Grenzen für Autonomie
KI-Agenten sollen Arbeit übernehmen – aber wer begrenzt ihren autonomen Handlungsspielraum? Andreas Fuchs zeigt, wie autonome Entscheidungen, unkontrollierte Datenzugriffe und eigenständige Tool-Nutzung bestehende Schutzkonzepte herausfordern. Sie erfahren, wie sich die Effizienzpotenziale von Agentic AI nutzen und Daten, Endpoints sowie KI-gestützte Prozesse wirksam absichern lassen.
Die bewährten Prinzipien sind zum Beispiel Application Control und Application Behavior Control: Sie regeln, welche Anwendungen ausgeführt werden dürfen und welche Handlungen zulässig sind. Mit Agentic AI Control überträgt DriveLock diese Kontrolllogik auf KI-Tools und ihre Artefakte.
Dashboards machen eingesetzte KI-Anwendungen sichtbar. Kritische Sicherheitskontrollen sorgen für die Einhaltung des Handlungsspielraums, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen. So gewinnen Sie Kontrolle über autonome KI – und schaffen die Basis für sichere Automatisierung.
- KI-Agenten mit Eigenmacht: Wo Effizienz zum Sicherheitsrisiko wird
- Autonomie braucht Grenzen: Datenzugriffe, Tools und Entscheidungen kontrollieren
- Sensible Daten im Visier: Endpoints und Informationen wirksam schützen
- Wer hat das letzte Wort? Digitale Souveränität im KI-Zeitalter sichern
- Kontrolle schafft Vertrauen: KI-Automatisierung ganzheitlich absichern
Wie Unternehmen Agentic AI sicher einsetzen, digitale Souveränität stärken und die Kontrolle über Daten und Endpoints behalten.
Referent:

Andreas Fuchs verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der IT- und Softwarebranche. Seine Schwerpunkte liegen in Endpoint Security, UEM, Produktstrategie und Zero Trust. Bei DriveLock verantwortete er das Produktmanagement.
12:00 – 12:30 Uhr: folgt
Referent: folgt
12:30 – 13:00 Uhr: KI betriebene SASE Security Operations – autonom und einfach
Moderne SASE-Plattform, alte operative Probleme? Markus Ehrenmann zeigt, warum fragmentierte Tools, Prozesse und Verantwortlichkeiten schnelle Entscheidungen in Netzwerk und Security weiter ausbremsen – und wie Autonomous Security Operations diese Hürden überwinden können. Er veranschaulicht am Beispiel der KI-betriebenen Open Systems SASE-Plattform, wie SSE, SD-WAN, Policies, Telemetrie und Security-Ereignisse zu einem gemeinsamen operativen Kontext zusammenfinden. An konkreten Use Cases macht er deutlich, wie AI Operators Probleme diagnostizieren, Zusammenhänge aufdecken und daraus Handlungsempfehlungen ableiten.
Sie erfahren, wie sich definierte Maßnahmen vorbereiten oder automatisiert ausführen lassen und welcher Grad an Autonomie zu Ihrem Unternehmen passt: von vollständiger Automatisierung über gezielte Freigaben bis zum Eingreifen erfahrener Security Engineers. So schaffen Sie die Grundlage für schnellere Entscheidungen und gezieltes Handeln, ohne die Kontrolle abzugeben.
- SASE allein reicht nicht: Operative Komplexität an der Wurzel packen
- Zusammenhänge erkennen: Netzwerk und Security gemeinsam steuern
- AI Operators in Aktion: Probleme aufspüren und Maßnahmen automatisiert umsetzen
- Kontrolle behalten: Wann KI handelt und wann Menschen entscheiden
- Autonomous SASE: Neues Betriebsmodell für Security Operations gestalten
Wie KI, Automatisierung und menschliche Expertise zusammenspielen, um Netzwerk- und Security Operations schneller, einfacher und autonomer zu machen.

Markus Ehrenmann ist CTO von Open Systems und verantwortet die technologische Strategie des Unternehmens mit Fokus auf SASE, AI und die Zukunft autonomer Security Operations.



