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Gestohlene Zugangsdaten: Hauptwaffe der Hacker: Cyberangriffe: Login statt Einbruch

Eine aktuelle Analyse zeigt, Cyberkriminelle brauchen keine Einbruchswerkzeuge – sie nutzen Zugangsdaten. Kompromittierte Nutzerkonten sind ihr Hauptzugang zu Unternehmenssystemen, um gezielt wertvolle Daten zu stehlen. Besonders im Fokus: personenbezogene Informationen (54 Prozent) und Gesundheitsdaten (23 Prozent).

1 Min. Lesezeit
Symbol für Hacking nach Login am Laptop
Foto: ©AdobeStock/Montri

Eine aktuelle Analyse von 35 gemeldeten Cybervorfällen, die der Datensicherheitsspezialist Varonis Systems im Report „The Identity Crisis“ veröffentlicht hat, zeigt: In 57 Prozent der Fälle verschaffen sich Angreifer Zugang zu Unternehmenssystemen, indem sie gestohlene Zugangsdaten nutzen – statt klassische Sicherheitsbarrieren zu überwinden.

Ein weiteres alarmierendes Ergebnis: 85 Prozent dieser Angriffe sind Wochen oder sogar Monate nach der Entdeckung noch in der Untersuchung. Das deutet darauf hin, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, Vorfälle vollständig aufzuklären, und dass die tatsächliche Zahl kompromittierter Konten vermutlich sogar noch deutlich höher liegt.

„Cyberkriminelle brechen immer seltener aktiv in Systeme ein. Stattdessen nutzen sie ergaunerte Zugangsdaten, um sich einfach einzuloggen“, erklärt Volker Sommer, Regional Sales Director DACH bei Varonis. „Das macht ihre Entdeckung besonders schwierig, da sie sich wie scheinbar legitime Mitarbeiter in der IT-Infrastruktur bewegen.“

Solche Angriffe lassen sich oft nur mit fortschrittlichen Lösungen erkennen, die das Verhalten von Nutzern kontinuierlich analysieren. Denn ohne eine intelligente Verhaltensüberwachung bleiben Angreifer oft lange unbemerkt – mit potenziell gravierenden Folgen für Unternehmen.

Der Report kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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