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Emotet - jetzt auch mit Coronavirus und Greta Thunberg

Cyberkriminelle machen sich die aktuelle Aufmerksamkeit rund um das Coronavirus 2019-nCoV zunutze und versenden mit der Schadsoftware Emotet verseuchte Dokumente. Dahinter steckt zum wiederholten Mal die Gruppe TA542 (Threat Actor 542). Diese Cyberkriminellen führen jedoch aktuell auch noch eine zweite Angriffswelle durch.

Dafür missbrauchen sie derzeit erneut den Namen der Klimaaktivistin Greta Thunberg, wie bereits kurz vor Weihnachten. Das haben die Experten des US-amerikanischen Cybersecurity Unternehmens Proofpoint jetzt herausgefunden. Zudem werden aktuell scheinbar etliche Domainnamen registriert, die sich mit dem „Coronavirus“ sehr einfach in Verbindung bringen lassen. Nachdem diese Domains momentan noch nicht live geschaltet sind, liegt die Vermutung nahe, dass etliche dieser Seiten von Cyberkriminellen für die Verbreitung von Malware via infizierter Web-Inhalte vorbereitet werden.

Für Deutschland und einige weitere Länder liegt der Fokus der Cyberkriminellen derzeit jedoch auf der „Greta-Thunberg-Kampagne“. Demgegenüber zielt die Angriffswelle mit Bezug zum Coronavirus aktuell auf Anwender in Japan ab. Das kann sich aber noch ändern - Wachsamkeit ist auch hierzulande angesagt.

 

Teaserbild: Pixabay

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